Ich melde mich mit einem kleinen Gewichts-Update. Nachdem ich im letzten Jahr innerhalb von acht Monaten mit der Doktor-Stutz-Methode 15 Kilo abgenommen hatte, fühlte ich mich einfach super. Ich habe herausgefunden, dass Abnehmen im Kopf beginnt. Erst wenn man seine überschüssigen Kilos akzeptiert hat, kann man sie auch loslassen. Es sind keine krassen und strengen Diäten notwendig, um sein Gewicht zu reduzieren.
Das Intervallfasten klappte bei mir nicht
Genauso wichtig wie das Abnehmen selber, ist aber auch das Halten des Gewichts. Deshalb machte mir die Weihnachtszeit etwas Sorge. Der Dezember war ziemlich stressig für mich, und ich habe deshalb, ohne es mir vorzunehmen, nicht mehr gefrühstückt. Anstatt des gewohnten Shakes gab es einfach nichts mehr. Das bedeutete, dass ich automatisch Intervallfasten machte. Das fiel mir eigentlich sehr leicht. Vor allem auch, weil wir eine neue Kaffeemaschine bekommen haben, die sensationellen Kaffee macht. Und tatsächlich, die Waage zeigte auf einmal 77,9 Kilo! Ich machte beinahe einen Freudensprung, als ich wieder von der Waage stieg. Über Weihnachten habe ich dann fast normal gegessen, ohne gross über die Stränge zu schlagen.
Der Shake nimmt mir den Gluscht
Jedoch wie beim letzten Mal rächte sich der Verzicht auf meinen Schokoshake am Morgen. Weil ich auf meine tägliche Portion Schokolade verzichtete, bekam ich riesigen Heisshunger auf Süsses. Den ganzen Februar hatte ich das Bedürfnis, immer etwas «Schoggi» oder Zuckerhaltiges zu essen. Je mehr ich davon gegessen habe, umso mehr «Gluscht» bekam ich. Und siehe da, die Waage zeigte wieder 83,2 Kilo an. Nach den Skiferien habe ich wieder mit meinem Schokoshake angefangen und den Gluscht sofort wieder in den Griff bekommen. Ich bin jetzt wieder im Flow und zurück auf der Spur.
Müesli statt Café complet
Neu setze ich am Abend vermehrt auf das Doktor-Stutz-Müesli anstelle des Café complets. Es sättigt mich super, ich habe etwas zu beissen und überesse mich nicht damit. Ich mag es gar nicht, wenn ich am Abend das Gefühl habe, übersatt zu sein. Am Mittag gibt es ein normales und gesundes Menü mit Gemüse, einem Viertel Protein und einem Viertel Kohlenhydrate. Und siehe da, mein Gewicht geht schon wieder nach unten. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich bald wieder auf meinen gewohnten 80 Kilo bin.
Unter der Woche kann ich den Plan gut einhalten. Ich achte darauf, zwischen den Mahlzeiten gar nichts zu essen. Zuhause trinke ich nur Wasser. Wenn ich im Restaurant bin, geniesse ich einen Ice Tea oder einen alkoholfreien sauren Most. Auf Alkohol habe ich seit letztem Frühling komplett verzichtet, selbst in den Wellnessferien oder wenn ich eingeladen war. Ich finde, es macht einen riesigen Unterschied. Die Fettverbrennung funktioniert einfach besser, selbst wenn ich mal über die Stränge geschlagen und zweimal geschöpft habe.
Meine beste Motivation sind meine Kleider. Als Belohnung, dass ich 15 Kilo abgenommen habe, leistete ich mir eine Farb- und Stilberatung. Ich habe alle meine alten Kleider aussortiert und habe Freude an den neuen Sachen. Wenn es beim Hosenbund wieder mal etwas zu zwicken beginnt, halte ich mich wieder strikt an die Doktor-Stutz-Methode, und schon passe ich wieder in meine schöne Garderobe.