Das gefährliche Pseudowissen der Influencer

Influencer haben keinen blassen Schimmer von Ernährung, selbst wenn sie regelmässig über Diäten schreiben. Das zeigt eine Studie der Universität Glasgow.

Influenzer Bild AdobeStock Urheber milanmarkovic78
Bild: AdobeStock, Urheber: milanmarkovic78

Influencer in sozialen Medien sind keine verlässliche Quelle für Tipps zu Diät und Gewichtsabnahme. Das gilt zumindest in Grossbritannien. Die meisten populären Blogger verbreiten Fehlinformationen. Nur einer von zehn Influencern gibt vertrauenswürdige Tipps, wie eine Studie der University of Glasgow zeigt.

Für die Studie wurden die populärsten britischen Blogger berücksichtigt, die einen Blog zu Gewichtskontrolle mit über 80.000 Followern haben. Laut den Studienautoren präsentieren die meisten Influencer ihre Meinung als Fakten und erreichen dabei nicht die Standards für gesunde Ernährung.

Nur einer von ihnen, ein Ernährungsexperte, erfüllte die Kriterien. Den Forschern zufolge müssen Influencer aufgrund ihrer Popularität mehr Verantwortung dafür tragen, welche Informationen sie verbreiten. Es sei jedoch schwierig, Blogger dazu zu bringen, sich an medizinische und wissenschaftliche Standards zu halten.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 30.04.2020.

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