Der Januar ist wohl einer der schwierigsten Monate überhaupt. Die Tage sind kurz und neblig. Die Stimmung gedrückt. Der Alltag kehrt mit voller Wucht zurück. Für viele Menschen fühlt sich der Januar wie ein Abstieg an – ein sogenanntes “post-festive Blues”-Phänomen oder sogar eine saisonale Verstimmung.
Typische Symptome sind Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Trägheit, Schlafprobleme, Niedergeschlagenheit, geringe Motivation, gestörte Konzentrationsfähigkeit, Reizbarkeit, Angstgefühle etc.
Was kann man dagegen tun?
- Tageslicht nutzen. Gehen Sie so viel wie möglich an der frischen Luft, besonders morgens. Planen Sie regelmässige kurze Pausen im Freien ein.
- Struktur schaffen und Rituale beibehalten.
- Setzen Sie kleine, realistische Ziele.
- Integrieren Sie moderate Bewegung (30 Minuten Spaziergang, Yoga, Radfahren).
- Soziale Kontakte bewusst pflegen.
- Probieren Sie kurze Entspannungsübungen: Atemtechnik, progressive Muskelentspannung, Meditation oder Achtsamkeitsübungen.
- Eine Dankbarkeits- oder Erfolgsliste am Abend: Was lief heute gut? Was hat mir Freude gemacht?