Der Griff der Kleopatra – Orgasmus der Superlative

Playing the flute, den Penis melken, Schamlippenkuss – bildlicher könnte man die Sexpraktik nicht bezeichnen, die ihm, aber auch ihr, höchste Lust bereitet.

Kleopatra Bild AdobeStock Urheber fizkes
Bild: AdobeStock, Urheber: fizkes

Der Mann liegt auf dem Rücken. Die Frau kniet auf allen Vieren – oder für Fortgeschrittene in Hockstellung- über ihm. Beide verhalten sich still, ohne die Hüften zu bewegen und ohne rhythmische Stösse. Sie zieht seinen Penis nur durch An- und Entspannen ihrer Vaginalmuskeln in sich hinein.

Quetschen, Schieben, Ziehen

Mit dem Sog hinein ist es aber noch keinesfalls getan. Vielmehr gibt es verschiedene Bewegungen, mit denen sein Glied in der Vagina stimuliert wird. Vom Kontrahieren und Drücken bis zum Quetschen, Schieben und Ziehen. Alles mit den Muskeln der Vagina. Am besten stellt die Frau sich dabei vor, sein Penis wäre ein Stift, den sie zwischen Daumen und Zeigefinger dreht. Genauso versucht sie, sein bestes Stück mithilfe ihrer Beckenbodenmuskulatur zu bearbeiten.

Wie sanfte Küsse

Durch die Anspannung des Beckenbodens bahnt sich der Orgasmus von tief innen heraus, nicht durch klitorale Stimulation. Auch dem Mann, der sich völlig hingeben kann, bereitet dies intensive Orgasmen. Diese Art von Sexualität wird auch deshalb Schamlippenkuss genannt, weil sie sich für den Mann höchst erotisch wie sanfte Küsse über den Schaft und die Eichel anfühlt. Weil die Frau die gesamte Stimulation allein übernimmt und ihren Partner ohne sein Zutun um den Verstand bringt, spricht man auch von der Technik der Königinnen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 15.10.2020.

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