Die 7 grössten Fehler mit der Sonnencrème

Pflichtbewusst eincrèmen, Sonnenbrille aufsetzen und einen Tag lang in der Badi liegen. Was kann da schon schiefgehen? Ziemlich viel sogar.

Sonnencreme Bild AdobeStock Urheber Markomarcello
Bild: AdobeStock, Urheber: Markomarcello

Viel zu wenig Crème

Viele benutzen Sonnencrème nicht nur zu selten, sie tragen auch zu wenig auf. Die Crème blockt UV-Strahlung nur als flächendeckende, dicke Schicht ab. Um die Haut wirklich zu schützen, braucht es mindestens drei Esslöffel für den ganzen Körper und einen Teelöffel nur für das Gesicht.

Heikle Stellen auslassen

Abstehende und gerundete Körperstellen sind der Sonne besonders stark ausgesetzt. Die Nase, der Fussrücken, die Schultern und die Knie sind heikle Stellen, weil die Sonne in jedem Einstrahlungswinkel auf sie niederbrennt. Ausreichend und regelmässig Sonnencrème auftragen ist hier unverzichtbar und verhindert die meisten schweren Sonnenbrände.

Eigenschutz vergessen

Sonnencrème verlängert die Eigenschutzzeit der Haut um den angegebenen Lichtschutzfaktor. Für sehr helle Hauttypen, deren Eigenschutz nur zehn Minuten dauert, bedeutet das, Faktor fünfzig Sonnencrème schützt sie maximal 500 Minuten oder etwa acht Stunden. Erneutes eincrèmen verlängert diese Zeit nicht. Wer von morgens bis abends in den Bergen wandert und helle Haut hat, muss sich zusätzlich mit langen Ärmeln und grossem Hut schützen.

Sonnencrème nur zum sünnelen

Nichts lässt die Haut schneller altern als die Sonne. UV-Strahlung macht, dass die kollagenen Fasern der Haut erschlaffen und Falten entstehen. Um das zu verhindern, ist es wichtig, die Haut täglich vor der Sonne zu schützen und den UV-Schutz als vorbeugendes Anti-Aging zu verstehen. Tagescrèmes mit Lichtschutzfaktor sind relativ günstig und verleihen der Haut am Morgen ein Strahlen.

Schicht nicht abwaschen

Crème schützt vor der Sonne, schränkt aber die Atmung der Haut ein. Das eine Prozent Sauerstoff, welches wir über die Haut aufnehmen, bleibt aussen vor und Unreinheiten können unter der UV-Schutzschicht zu Bibeli führen. Es ist wichtig, spätestens am Ende des Tages die Crème gründlich abzuwaschen und eine leichte Körperlotion aufzutragen.

Glauben, dass sie wasserfest ist

Auch Sonnencrèmes, die angeben wasserfest zu sein, sind es nicht. Nach dem Baden ist die UV-Schutzschicht entweder geschwächt oder komplett weg. Es ist zwar mühsam, aber erneutes Eincrèmen nach dem Sprung ins Wasser ist unumgänglich.

Dunkle Hauttypen schützen sich nicht

Es gibt weltweit kaum Menschen, deren Eigenschutz länger dauert als neunzig Minuten. Selbst sehr dunkle Hauttypen bekommen nach dieser Zeit einen Sonnenbrand, der zwar weniger sichtbar, aber gleich ungesund und gefährlich ist. Auch Bräune verlängert den Eigenschutz nur geringfügig, sodass Sonnencrème für alle Menschen, die einen Tag in der Badi liegen, unverzichtbar ist.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 13.08.2020.

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