Die Alternative zu Antibiotika

Bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen geht es oft auch ohne ­Antibiotika. Prof. Dr. med. Annette Kuhn über Akutbehandlung und Vorbeugung von Blasenentzündungen.

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Bild: AdobeStock, Urheber: unbekannt

Sie treffen vor allem Frauen, die lästigen Blasenentzündungen. Die Harnröhre ist viel kürzer als beim Mann. Die Bakterien haben leichtes Spiel vom Darm in die Harnwege zu gelangen. Sexuell aktive Frauen können genauso darunter leiden wie solche ohne Partner. Junge genauso wie ältere. Auch während der Schwangerschaft ist eine Zystitis möglich.

Fast jede zweite Frau hat mindestens einmal in ihrem Leben eine akute Blasenentzündung durchgemacht. Bei einem Drittel davon tritt die Blasenentzündung immer wieder auf. Gewöhnlich gibt man Antibiotika. Doch das ist bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen überholt. Oft geht es auch ohne, wie Prof. Dr. med. Annette Kuhn, Chefarzt-Stellvertreterin, Leitende Ärztin Zentrum für Urogynäkologie an der Frauenklinik des Berner Inselspitals, bestätigt: «Bei einfachen Harnwegsinfekten sollten wir Antibiotika nach Möglichkeit vermeiden. Die Risiken für unerwünschte Wirkungen und Resistenzbildung sind zu gross.»

Sehr gute Erfahrung

Es gibt antibiotikafreie Alternativen. Prof. Kuhn empfiehlt folgendes Vorgehen: «Bei Frauen nach den Wechseljahren ist die lokale Hormontherapie Erfolg versprechend. Es handelt sich hier nur um eine lokale Therapie der Scheide und nicht um eine systemische Hormonbehandlung. Andere Alternativen, die wir sehr häufig einsetzen, sind Impfungen, Extrakte aus Meerrettich, Kapuzinerkresse und Senfölen. Zusätzlich können Nieren- und Blasentees, Wärme und entzündungshemmende Mittel, die manchmal in die Blase eingespritzt werden, helfen.»

Mit D-Mannose hat die erfahrene Gynäkologin sehr gute Erfahrungen gemacht. Die betroffenen Frauen schätzen die unkomplizierte Einnahme, die Nebenwirkungsfreiheit, die ausbleibenden Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie schlicht und einfach auch die Tatsache, dass sie nicht schon wieder Antibiotika nehmen müssen.

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Prof. A. Kuhn von der Frauenklinik des Berner Inselspitals

Wirksam wie ein Antibiotikum

Der Einfachzucker D-Mannose erwies sich in Studien genauso gut wirksam wie ein Antibiotikum. Er inaktiviert die Bakterien in der Blase und schwemmt sie aus. Wenn sich die Symptome trotz der Behandlung nach drei Tagen nicht merklich bessern, ist eine Konsultation beim Arzt ratsam.

Auch zur Vorbeugung ist D-Mannose das Mittel der Wahl. Eine Dosis pro Tag genügt. Idealerweise vor und während Situationen, die Blasenentzündungen typischerweise auslösen oder als Kur über einen längeren Zeitraum bei wiederkehrenden Blasenentzündungen.

Unser Tipp

FEMANNOSE® N. Das Präparat enthält den natürlichen Einfachzucker D-Mannose, welcher sich an E. coli bindet. E. coli ist in 90% der Fälle der Auslöser sind für eine Blasentzündung. Durch die Bindung werden sie inaktiviert und mit dem Urin ausgeschwemmt.

FEMANNOSE® N wirkt rasch in der Blase, ist sehr gut verträglich und verursacht keine Resistenzbildung. Der Wirkeintritt ist bereits nach der ersten Einnahme möglich. Gut zu wissen: FEMANNOSE® N eignet sich für die Akutbehandlung einer Blasenentzündung und tiefdosiert auch zur Vorbeugung.

Erhältlich in Apotheken und Drogerien. www.femannose.ch 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 19.03.2020.

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