Die Diagnose wird oft jahrelang verpasst

3d rendered medically accurate illustration of the bronchi Bild: AdobeStock, Urheber: Sebastian-Kaulitzki

Atemnot, anhaltender Husten und (Schleim-)Auswurf – wir nennen sie die AHA-Symptome – sollten gerade von Rauchern sowie Ex-Rauchern nicht bagatellisiert werden. Sie können auf die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD hinweisen. Besonders, wenn man raucht oder mehrere Jahre lang geraucht hat, ist es wichtig, mit diesen Beschwerden zu einer medizinischen Fachperson zu gehen. Ein nicht invasiver Lungenfunktionstest ermöglicht in der Regel, die Diagnose COPD frühzeitig zu stellen. Häufig wird dieser Test jedoch erst spät gemacht, wenn die Krankheit bereits fortgeschritten und die Prognose ungünstiger ist.

Auch Ex-Raucher sollten Husten ernst nehmen

Bei anhaltenden Symptomen oder häufigen Atemwegsinfektionen wie Bronchitis ist eine genaue ärztliche Untersuchung ratsam. Das offene Gespräch über den Husten, besonders bei früherem Tabakkonsum, erleichtert eine angepasste medizinische Betreuung. Oft wird angenommen, dass Husten eine normale Begleiterscheinung des Rauchens sei. Diese Fehlannahme hält die Betroffenen davon ab, Hilfe in Anspruch zu nehmen und eine Behandlung zu beginnen.

Symptome sind Atemnot, Husten und Auswurf

Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, da wirksame Therapiemöglichkeiten zur Verbesserung der Symptome, Lebensqualität und Prognose zur Verfügung stehen. Ein besseres Verständnis der COPD trägt zu einer optimaleren Krankheitsbewältigung bei.

Besondere Aufmerksamkeit gilt den sogenannten Exazerbationen – den Phasen, in denen sich die Atembeschwerden und die AHA-Symptome Atemnot, Husten und Auswurf verstärken und eine Anpassung der Therapie erforderlich wird. Die rechtzeitige Erkennung und Behandlung können helfen, Komplikationen wie Spitalaufenthalte und kardiovaskuläre Folgekomplikationen sowie eine bleibende Verschlechterung des Gesundheitszustands zu vermeiden.

Niemand braucht sich zu schämen

Gezielte Vorbeugung, individuelle Beratung sowie gesundheitsfördernde Verhaltensweisen helfen mit, nicht nur die Lunge besser zu schützen, sondern den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität deutlich zu verbessern. Unser medizinisches Team steht bereit, um auf individuelle Fragen und Anliegen einzugehen und passende Unterstützung zu leisten.

Prof. Dr. med. Claudia Steurer-Stey

Drei Fragen Ihrer Lunge ­zuliebe

Beantworten Sie folgende drei Fragen. Dann wissen Sie, ob Sie ein Risiko für die ­Lungenkrankheit COPD haben.

Diese vier Buchstaben haben es in sich: COPD. Sie stehen für die chronisch obstruktive Lungenkrankheit, die weltweit auf dem Vormarsch und bereits die dritthäufigste Todesursache ist. Trotzdem wird etwa die Hälfte der Fälle nicht oder viel zu spät erkannt und daher auch nicht behandelt. Weil die COPD unerkannt weiter fortschreitet und zu nicht mehr rückgängig zu machenden Lungenschäden führen kann – mit schweren Auswirkungen und Symptomen wie zunehmende Atemnot, Leistungsabfall, Muskelschwund, Arbeitsunfähigkeit, Invalidisierung und vorzeitigem Tod –, muss die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein in der Gesellschaft für diese Lungenkrankheit unbedingt steigen.

Für eine möglichst frühe Diagnose reichen drei Fragen:

Alter über 40? Raucher oder Ex-Raucher? Und sind Symptome wie Atemnot, Husten oder Auswurf vorhanden? Wer diese drei Fragen mit Ja beantworten muss, leidet mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent an COPD. In einem solchen Fall ist ein Lungenfunktionstest beim Arzt angezeigt. Bestätigt sich die Verdachtsdiagnose, braucht es eine frühzeitige und wirksame Behandlung.

Nebst komplettem Rauchverzicht sind dies: langwirksame bronchienerweiternde Mittel, ­Patienten-schulung zur Kompetenzförderung im richtigen Umgang mit der Erkrankung und mit Verschlechterungen, Impfungen gegen Grippe, Lungenentzündung und andere Erreger. Ganz wichtig ist zudem regelmässige körperliche Aktivität sowie eine gesunde, ­eiweissreiche Ernährung.

Diese COPD-Informationskampagne wird von AstraZeneca Schweiz unterstützt.
CH-11895_10/2025