Jede dritte Person in der Schweiz klagt über Schlafstörungen. Das muss nicht sein. Denn meistens ist nicht der Schlaf als solcher gestört, sondern unser Verhalten. Oft liegt die Schlaflosigkeit an ganz banalen Dingen wie körperlicher Inaktivität, falschen Gewohnheiten oder schlicht an Langeweile.
Wir brauchen acht Stunden Schlaf pro Nacht
Guter Schlaf ist nicht durch eine bestimmte Anzahl Stunden definiert. Viel wichtiger ist, dass man sich am Tag ausgeruht fühlt. Mit dem Alter verkürzt sich der Schlafbedarf.
Der Schlaf vor Mitternacht ist am wichtigsten
Frühes Schlafengehen führt nur dazu, dass man auch früher wieder wach wird. Wann geschlafen wird, ist egal. Ein anderes Vorurteil besagt, dass man am Stück schlafen soll. Aber Kleinkinder schlafen fragmentiert, ältere Menschen wachen häufiger auf, und unsere Vorfahren haben ebenfalls in kleineren zeitlichen Einheiten geschlafen.
Medikamente sind eine einfache Lösung
Die meisten Schlafmittel enthalten Benzodiazepine, die nicht nur abhängig machen, sondern auch das Sturzrisiko erhöhen und intellektuelle Defizite verursachen. Setzt man sie ab, sind die Schlafprobleme schlimmer als je zuvor.