Die sieben besten Vorsätze fürs neue Jahr

Sich vorzunehmen, mehr für die Gesundheit zu tun, ist lobenswert. Doch leider sind die meisten guten Vorsätze zum Scheitern verurteilt, weil man sie über längere Zeit kaum durchhalten kann. Sieben Vorschläge, die einfach umzusetzen sind.

7 Vorsätze

Jedes Jahr ist es dasselbe. An Neujahr fassen wir gute Vorsätze und vergessen sie schnell wieder. An den Willen zu appellieren, reicht eben nicht. Die meisten Menschen scheitern, weil sie ihre Ziele viel zu wenig konkret formulieren. Wischiwaschi-Vorsätze im Stile von „Ich will abnehmen“ oder „Ich will mehr Sport treiben“ taugen nichts. Wichtig ist, sich genau zu überlegen, was wann und wie geschehen soll. Lieber kleine Schritte planen, die sich dann auch umsetzen und über längere Zeit durchziehen lassen.

Dabei kann es helfen, die Ziele in Worte zu fassen und aufzuschreiben. Damit steigt auch das Gefühl der inneren Verpflichtung. Ein Zettel am Kühlschrank appelliert an das Gewissen und eine Notiz auf dem Nachttisch erinnert daran, was man tun oder besser nicht tun sollte. Auch Tagebücher helfen, Erfolge und Misserfolge festzuhalten.

Vorsatz 1: Ich sitze nur noch vier Stunden am Tag

Sitzen ist toxisch und verkürzt die Lebenserwartung. Arbeiten kann man auch im Stehen und telefonieren im Herumgehen. Und am Abend kann man Besseres machen als den Fernseher einzuschalten.

Vorsatz 2: Ich laufe jeden Tag mindestens 15 Minuten am Stück

Das ist der beste und wirksamste Vorsatz für mehr Gesundheit überhaupt. Nicht Sport zählt in erster Linie, sondern Bewegung im Alltag. Führen Sie ein unruhiges Leben. Jede Treppenstufe zählt übrigens wie drei normale Schritte.

Vorsatz 3: Ich esse nur noch zwei Mal am Tag

Für die Gesundheit ganz allgemein und vor allem zum Abnehmen ist das die wichtigste Massnahme überhaupt. Lange nüchterne Phasen beruhigen den Stoffwechsel, verlangsamen den Alterungsprozess und beugen entzündlichen Erkrankungen vor, bis hin zur Arteriosklerose.

Vorsatz 4: Ich trinke an mindestens zwei Tagen in der Woche keinen Alkohol

Die Grenze zwischen Genuss und Sucht ist schmal und rasch überschritten. Es gibt keine definierte Konsummenge, bei der jemand als abhängig gilt. Das Gefühl, nicht mehr auf Alkohol verzichten zu können, ist jedoch ein klares Zeichen. Machen Sie eine klare Trennung zwischen wichtigem und unwichtigem Alkohol.

Vorsatz 5: Ich gehe nicht mehr wegen jeder Bagatelle zum Arzt

Wegen einer normalen Grippe muss niemand zum Arzt, wegen einer Erkältung schon gar nicht. Auch Rückenschmerzen darf man ruhig mal drei Tage selber therapieren. Und sogar bei einer Durchfallerkrankung kann man erst einmal abwarten. Das gilt auch für die meisten Blasenentzündungen. Ein guter Ansprechpartner ist in solchen Fällen die Apotheke.

Vorsatz 6: Ich nehme nur noch unbedingt notwendige Tabletten

Je älter jemand wird, desto mehr Medikamente bekommt er verordnet. Die meisten Tabletten werden für Probleme verschrieben, gegen die man selber etwas machen könnte. Diabetes, hoher Blutdruck und schlechte Cholesterinwerte sind nicht einfach Schicksal. Auch gegen Schlafstörungen und Stress kann man Gescheiteres tun als sich einfach mit Medikamenten abspeisen zu lassen.

Vorsatz 7: Ich bin höchstens noch zwei Stunden am Tag online

Alles spricht von Digitalisierung. Ohne sie gibt es keinen Fortschritt, wird uns weisgemacht. Dabei macht sie uns blöd. Studien zeigen klar, dass die Digitalnatives immer weniger sprachliche und emotionale Kompetenzen haben. Verbannen müssen wir die Errungenschaften der neuen digitalen Welt nicht, aber uns dringend vor einem Überkonsum schützen, sonst verpassen wir das reale Leben.

 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 03.01.2019.

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