Es drückt, spannt oder fühlt sich plötzlich hart an. Blähungen entstehen, wenn sich im Darm zu viele Gase ansammeln. Oft steckt nichts Ernstes dahinter. Auch die Darmflora beeinflusst, wie empfindlich die Verdauung reagiert. Deshalb ist es umso wichtiger, beim Essen auf die richtigen Lebensmittel zu setzen. Diese drei gelten als besonders gut verträglich und können den Bauch sogar beruhigen.
Haferflocken
Haferflocken enthalten lösliche Ballaststoffe. Sie unterstützen die Verdauung und werden oft besser vertragen als stark verarbeitete Produkte oder sehr fettiges Essen. Studien zeigen, dass lösliche Ballaststoffe Beschwerden wie Blähungen oder Druckgefühl lindern können. Wichtig ist dabei, genug zu trinken.
Bananen
Reife Bananen enthalten Stoffe, die im Darm vergleichsweise wenig Gase entstehen lassen. Darum werden sie häufig Menschen empfohlen, die empfindlich auf bestimmte Lebensmittel reagieren oder schnell einen aufgeblähten Bauch bekommen.
Pfefferminze
Pfefferminze kann die Darmmuskulatur entspannen. Besonders Tee oder Öl werden seit Jahren bei Verdauungsproblemen eingesetzt. Mehrere Untersuchungen zeigen, dass Pfefferminze Beschwerden wie Blähungen oder Krämpfe reduzieren kann.
Finger weg von Fastfood
Nicht nur bestimmte Lebensmittel beeinflussen die Verdauung. Auch Essgewohnheiten spielen eine wichtige Rolle. Wer schnell isst, schluckt häufig mehr Luft. Sehr grosse oder fettige Mahlzeiten können den Darm zusätzlich belasten. Softdrinks fördern durch die Kohlensäure ebenfalls die Gasbildung. Dazu kommt, dass Bewegung die Verdauung anregt. Wer viel sitzt, bemerkt daher oft schneller ein unangenehmes Druckgefühl im Bauch. Auch Stress wirkt sich direkt auf den Darm aus und kann Beschwerden verstärken. Wichtig: Halten Blähungen länger an oder kommen starke Schmerzen, Durchfall oder Gewichtsverlust dazu, sollte ärztlich abgeklärt werden, ob eine Unverträglichkeit oder eine Erkrankung dahintersteckt.