Dieser Shake verleidet mir nie

Noch vor drei Jahren schaffte Christine Stalder den Weg vom Haus zum nahegelegenen Friedhof nicht ohne Pause. Jetzt geht das problemlos. «Die zehn Kilo weniger spüre ich nicht nur an den Kleidern, sondern auch, dass ich wieder mehr Energie habe», erzählt die 73-Jährige.

Nach den Wechseljahren nahm Christine Stalder kontinuierlich zu. Obwohl sie sich nicht anders ernährte oder weniger bewegte. «Irgendwann war es genug. Ich fühlte mich einfach nicht mehr wohl. Da bin ich auf InShape gestossen und habe meine Ernährung umgestellt.»

Mit einem Shake ersetzt Christine­ Stalder regelmässig eine oder zwei Mahlzeiten. Das geht ganz einfach: Pulver und teilentrahmte Milch mischen, gut schütteln und fertig. «Meistens nehme ich den Shake zum Frühstück», erzählt sie. Bis am Mittag ist sie dann satt. Dann gibt es ein ausgewogenes Menü. Meistens mit viel Gemüse. «Ich probiere gerne neue Rezepte aus. Zum Beispiel Auberginenauflauf, Zucchetti-Tätschli oder Linsen.»

Nach dem Zmittag braucht Christine Stalder etwas Süsses. «Das muss sein. Ich liebe Schokolade, von hell bis dunkel», sagt sie und lacht. Ein oder zwei «Täfeli» Schoggi liegen durchaus drin, wenn man sich sonst gesund ernährt. Vor allem sollte man sich beim Abnehmen nicht kasteien. Es ist besser, wenn man Süsses und Fettiges gut einteilt und sich ab und zu etwas gönnt. So hat man nicht das Gefühl, etwas zu verpassen.

Natürlich gab es in den zwei Jahren auch Rückschläge. «Zurzeit sta­gniert das Gewicht, obwohl ich nichts geändert habe», sagt sie. «Aber das gehört wohl dazu. Ich nehme es einfach hin und gebe nicht auf. Und das Gute ist, dass ich dafür Muskeln aufgebaut habe. Im Sommer bin ich fast jeden Tag in unserer Badi und mache Aquajogging. Das ist ein super Training für mich, weil das Wasser mich trägt und ich alle Muskeln brauche, um mich im Wasser aufrecht zu halten. An Land würde ich das nie schaffen.»

Richtig Hunger hat Christine Stalder sehr selten. Der Shake am Morgen und der ausgewogene Zmittag sättigen sie gut. «Wenn ich doch einmal mehr brauche, nehme ich am Abend einfach nochmals einen Shake. Das hilft.» Am liebsten mag sie die Aromen Vanille und Café. «Auch nach zwei Jahren sind mir die Shakes nicht verleidet. Im Gegenteil, sie gehören fest zu meinem Alltag.»

Nach der Menopause ist es besonders wichtig, die Muskeln zu trainieren, weil hormonelle Veränderungen und Alterungsprozesse den Abbau von Muskelmasse beschleunigen können.