Drei Gründe, mehr Brennnesseln zu essen

Bild: AdobeStock, Urheber: Lumixera

Brennnesseln werden oft als Unkraut abgetan, zu Unrecht. Die Pflanze kann viel mehr als fies zu sein. Man muss nur wissen, wie man sie richtig zubereitet. Die Brennhaare lassen sich ganz einfach unschädlich machen. Zum Beispiel, indem man die jungen oberirdischen Pflanzenteile in ein Tuch wickelt und stark wringt, sie mit einem Wiegemesser sehr fein schneidet oder mit einem Nudelholz gut durchwalkt. Drei Gründe, warum sich diese Arbeit lohnt:

Nährstoffreich

Die Brennnessel besitzt sieben Mal mehr Vitamin C als eine Orange. Zudem enthält sie hohe Mengen an Vitamin A, K sowie mehrere B-Vitamine. Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium und Magnesium sind ebenfalls reichlich vorhanden. Diese Nährstoffe sind essentiell für die Aufrechterhaltung vieler Körperfunktionen, einschliesslich einer starken Immunabwehr und gesunder Knochen.

Entzündungshemmend

Brennnesseln haben starke entzündungshemmende Effekte. Studien zeigen, dass der Extrakt der Brennnessel Entzündungen lindern kann. Die enthaltenen Verbindungen, wie die Kieselsäure und die verschiedenen Flavonoide, spielen hierbei eine Schlüsselrolle.

Stoffwechselstimulierend

Phyto-Experten schwören auf die Brennnessel als Stoffwechselpflanze, die sie besonders im Frühling für reinigende Kuren einsetzen. Brennnesselsaft stimuliert demnach den menschlichen Metabolismus, erhöht die innere Aktivität, steigert den Transport von Stoffen und scheidet aus, was der Körper nicht braucht. Weniger bekannt: Die reinigende Wirkung soll auch bei Akne und Hautunreinheiten nützen und Hautausschläge klingen so schneller ab.