Durchbruchs­infektionen sind meistens harmlos

Impfdurchbrüche verlaufen in der Regel milde oder sogar asymptomatisch. Auch Long Covid tritt viel seltener auf als bei Nichtgeimpften. Das zeigt die Datenauswertung einer britischen Corona-App.

Impfdurchbruch Bild AdobeStock Urheber insta photos
Bild: AdobeStock, Urheber: insta photos

Von den rund 1 Million Nutzern der Corona-App des King’s College London gaben 0,2 Prozent an, sich trotz einer zweifachen Impfung mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Die Erkrankten mussten ihre Symptome in die App eingeben. Die Analyse ergab, dass Durchbruchsinfektionen oft asymptomatisch verlaufen. Auch die Hospitalisationen waren deutlich seltener als bei Ungeimpften.

Auch die Häufigkeit von Long Covid wurde untersucht. Der Anteil der Patienten, die über länger anhaltende Symptome klagten, war bei Impfdurchbrüchen um die Hälfte niedriger als ohne Impfung.

Interessant ist die Feststellung, dass ein normales Körpergewicht im Vergleich zu einer Adipositas mit einem geringeren Risiko für Durchbruchsinfektion einhergeht. Ein erhöhtes Risiko bestand in ärmeren Wohngegenden.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 09.09.2021.

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