Eisenmangel bei Teenagern stark verbreitet

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Heranwachsende Frauen sind besonders anfällig für Eisenmangel, da sie in der Pubertät mehr Eisen benötigen und zusätzlich durch die Menstruationsblutung Eisen verlieren. Typische Symptome sind Müdigkeit, schlechte Konzentration, niedrigere körperliche Leistungsfähigkeit und depressive Stimmung. 

Insgesamt hatten 53 % der Studienteilnehmerinnen starke Menstruationsblutungen und 40 % litten an Eisenmangel. Sowohl starke Regelblutungen als auch eine fleischarme Ernährung erhöhten das Risiko für Eisenmangel. Wenn beides zusammen auftrat, war das Risiko 13,5-mal höher, schreibt das Ärzteblatt.

Die Wissenschaftler betonen, dass es wichtig ist, einen starken Blutverlust sowie eine geringe Eisenaufnahme früh zu erkennen und zu behandeln, um Eisenmangel bei Jugendlichen zu verhindern.