Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen. Noch immer werden die Folgen von Eisenmangel zu wenig schnell erkannt oder als psychische Probleme abgetan. Dabei haben in der Schweiz etwa 20 Prozent der Frauen zu wenig Eisen. Was noch viel weniger bekannt ist, sind die Ursachen und dass sich diese je nach Alter unterscheiden. Hier Gratis-Muster bestellen.
Die häufigsten Gründe im Alter von 56 bis 75 Jahren:
Schlechtere Eisenaufnahme
Mit zunehmendem Alter nimmt die Magensäureproduktion häufig ab, was die Eisenaufnahme verschlechtert. Auch Bestimmte Medikamente wie zum Beispiel Protonenpumpenhemmer haben einen Einfluss.
Unbemerkter Blutverlust
Nach der Menopause können unbemerkte Blutverluste auftreten. Ursachen sind zum Beispiel Magen-Darm-Erkrankungen wie Polypen, Ulzera, Divertikel oder Hämorrhoiden.
Chronische Belastungen
Rheuma und andere chronische Entzündungen oder Infektionen können die Eisenverwertung stören und zu einem funktionellen Eisenmangel führen.
Leere Eisenspeicher
Viele Frauen starten bereits mit einem niedrigen Eisenspeicher in die Postmenopause. So sorgen bereits geringe Verluste schneller für einen Mangel.
Die häufigsten Gründe im Alter von 35 bis 55 Jahren:
Monatlicher Eisenverlust
Regelmässige Monatsblutungen sind der wichtigste Faktor für einen Mangel. Je stärker und länger, desto höher der Eisenverlust.
Schwangerschaft und Stillzeit
Der Eisenbedarf ist während der Schwangerschaft und Stillzeit deutlich erhöht, um Blutvolumen, Plazenta und kindliche Entwicklung zu unterstützen.
Zu wenig Eisen
Viele Frauen nehmen über die Ernährung weniger Eisen auf als empfohlen, weil sie sich zum Beispiel fleischarm oder vegetarisch ernähren.
Hormonelle Veränderungen
In der Perimenopause, häufig ab etwa 45 Jahren, können unregelmässige oder besonders starke Blutungen auftreten, was den Eisenverlust zusätzlich erhöht.
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Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen, Folsäure, Vitamin B6 + B12 und Vitamin C. Eisen trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Das enthaltene Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme. Folsäure, Vitamin B6 und B12 tragen zu einer normalen Blutbildung bei. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten. Kann bei übermässigem Verzehr abführend wirken.
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