Es war keine Schuppenflechte, sondern Venenschwäche

Jahrelang wollte Claudia Allemanns Ekzem am Schienbein nicht heilen. Erst in der Pallas Klinik Olten stellten die Ärzte die richtige Diagnose.

Venenleiden Claudia Allemann 10

Kurze Hosen trug sie nicht mehr. In die Badi ging sie nicht mehr. Stattdessen schämte sich die 48-Jährige aus Welschenrohr SO. Ihr Ekzem am rechten Schienbein wollte einfach nicht abheilen. Jahrelang hat sie Salben eingerieben – ohne nachhaltigen Erfolg. «Am Anfang war es ein kleiner roter Fleck. Der juckte unendlich und brannte bisweilen. Ich kratzte, bis die Haut blutete und der Fleck immer grösser wurde.»

Doch da war noch etwas anderes am rechten Bein. «Es fühlte sich immer so schwer und müde an. Schon kurz nach Arbeitsbeginn wurde es dick. Das Hosenbein war prall gefüllt, während das linke ganz locker am Bein sass. Beim Ausziehen der Hosen musste ich rechts richtig reissen. Links rutschte die Hose fast von selber runter. Ich dachte, das Ekzem sei schuld.»

«Ich ging in die Pallas Klinik nach Olten. Der Verdacht auf Schuppenflechte bestätigte sich nicht, doch der Hautarzt hatte eine Vermutung und zog Venenexpertin Dr. Marion Kritikos hinzu. Für sie war sofort klar: Das Ekzem muss die Folge einer Venenschwäche sein.»

Die Operation dauerte nicht lange. Claudia Allemann: «Und dann wurde endlich alles gut. Nicht nur die Schwellung ging schlagartig zurück; ich konnte fast zuschauen, wie auch das Ekzem Tag für Tag ein bisschen mehr abheilte.» Die Patientin ist glücklich: «Jetzt muss ich meine Beine nicht mehr verstecken und das ewige Kratzen hat gottlob ein Ende.»

Immer an die Venen denken

Dr. med. Marion Kritikos von den Pallas Kliniken hat die Ursache für das Ekzem von Claudia Ammann gefunden. Drei Fragen an die Venenspezialistin.

Weisen Ekzeme, die nicht abheilen, immer auf ­Venenschwäche hin?

Nein, nicht immer, aber sehr häufig. Es ist darum wichtig, bei allen Problemen am Bein auch immer an die Venen zu denken.

Welches sind erste Warnsignale?

Zu Beginn macht eine Venenschwäche kaum Probleme. Es gibt deswegen auch fast keine Frühwarnsignale. Erst wenn Komplikationen auftreten, kann man auf eine Venenschwäche schliessen.

Was sollen Betroffene tun?

Sie sollten keine weitere Zeit verlieren und – am besten nach Rücksprache mit der Krankenkasse – sehr rasch zu einem Venenspezialisten gehen.

Haben Sie auch Venenprobleme?

Zögern Sie nicht und fragen Sie unsere Expertin, wenn Ihnen in Bezug auf Ihre Krampfader- oder Venenleiden irgendetwas unklar ist. Sie kennt alle Behandlungsmethoden und wird Ihnen jene empfehlen, die für Sie am optimalsten ist.

 

Dr. Marion Kritikos, Fachärztin für Chirurgie und Phlebologie, Lymphologie
Leitende Ärztin Venenheilkunde, Pallas Kliniken

Telefon 058 335 00 00
venen@pallas-kliniken.ch
www.pallas-kliniken.ch/venen

 

 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 29.11.2018. Setzte ein Lesezeichen permalink.

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