Fünf Kilo wie von alleine

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Mit der Aeschbacher-Diät schmelzen bei der Bewegungspädagogin Margrit Nussbaumer aus Unterägeri die Kilos fast von alleine. Ihr Erfolgsrezept. Ich gehöre auch zu jenen, die seit Jahren mit den Kilos kämpfen. Immer wieder habe ich versucht, meine Essgewohnheiten zu ändern und habe eisern zwei Wochen  durchgehalten. Nach dieser Zeit zeigte die Waage kaum eine Veränderung, was natürlich sehr frustrierend war. Da ich als Bewegungspädagogin recht viel Sport betreibe, jedoch mehr Kraft, Gleichgewicht und Beweglichkeit, nahm meine Muskelmasse zu, aber das Gewicht leider nicht ab. Heute weiss ich, dass ich zu viel zu schnell und zu verbissen abnehmen wollte.

Mit der Aeschbacher-Diät hat es nun endlich geklappt, und zwar fast wie von selbst. Die kleinen Veränderungen haben sich ausgezahlt, und ich hatte nie das Gefühl, meine Essgewohnheiten vollständig auf den Kopf stellen zu müssen. In zwei Monaten habe ich 5,5 kg verloren. Da ich die Waage nicht mehr dauernd konsultierte, habe ich es an T-Shirts und den Hosen gemerkt. Ich hatte plötzlich mehr Platz.

Heute ist es schon fast ein Sport geworden zu schauen, wie und was ich ohne Einbusse meiner Lebensqualität beim Essverhalten und beim Einkaufen ändern kann. Heute gab’s Gschwellti und Käse, was ich heiss und innig liebe. Neu serviere ich dazu Gemüsestengeli, die ich auch sehr gerne esse. So kann ich Kartoffeln und Käse reduzieren und kann doch genug essen.

Ich habe mir kein Gewichtsziel gesetzt, sondern schaue einfach mal, wo es sich dann einpendelt. Schon heute fühle ich mich viel wohler. Erstaunlicherweise sind auch die Heisshungerattacken  und das Frustessen fast vollständig verschwunden.

Herzlichen Dank für die guten Tipps, die man wirklich problemlos umsetzen kann. Ich mache gerne weiter, weil ich weiss, dass ich auf keine meiner Lieblingsspeisen ganz verzichten muss.

 

Meine Tricks:

  1. Ich nehme einen kleineren Teller. Die kleinere Portion sättigt mich nämlich auch.
  2. Mayonnaise strecke ich mit Magerquark. So hat sie weniger Kalorien und ist erst noch viel leichter.
  3. Dips stelle ich mit Magerquark her und verfeinere sie nur mit wenig Sauerrahm, Gewürzen und Kräutern.
  4. Beim Zubereiten des Frühstücks, das neben dem Müesli mit einer grossen Portion Früchen, auch eine Scheibe Brot mit Butter und Konfitüre enthält, nehme ich die Butter zuerst aus dem Kühlschrank, damit sie weich ist, bis ich sie streiche. Das Brot schneide ich auch etwas dünner als früher und esse nur noch eine statt zwei oder drei Scheiben.
  5. Trauben schneide ich nach dem Einkaufen in kleine Portionen von ca. 8 – 10 Beeren. So esse ich dann jeweils nur diese kleine Portion und mein „Gluscht“ auf Süsses ist dann schon gestillt. Früher ass ich eine doppelte oder gar dreifache Portion.
  6. Der Schrittzähler veranlasst mich, immer wieder den einen oder anderen zusätzlichen Gang in den Keller oder eine Zusatzschlaufe beim Gang ins Dorf zu machen.
  7. Ich esse langsamer und geniesse das Essen in vollen Zügen.

 

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Mein Weg zur Bewegungspädagogin

Bewegung war seit jeher für mich wichtig. Bereits mit 9 Jahren begann ich mit dem Turnen. Im Turnverein lernte auf sehr traditionelle Weise meinen Körper kennen, bewegen und erleben. Meine jahrelange Leitertätigkeit, angefangen bei den Vorschulkindern über die Frauen bis heute zu den Senioren, haben mir viel Wissen und Erfahrung gebracht. Über den Schweizerischen Turnverband und Pro Senectute habe ich die Ausbildung zur Seniorensportleiterin und esa-Expertin (esa = Erwachsenensport und untersteht dem Bundesamt für Sport) absolviert.

Mit 50 Jahren begann für mich ein neuer Lebensabschnitt. Da meine Arbeit bei der Bank für mich nicht mehr befriedigend war, liess ich mich bei Eric Franklin zur Bewegungspädagogin ausbilden.  In dieser Ausbildung lernte ich nebst viel Anatomie auch die Zusammenhänge des menschlichen Körpers und Geistes kennen. Während diesen drei Jahren habe ich gelernt, wie ich meinen Körper auf sanfte Art wirkungsvoll trainieren kann, ohne ihn zu überfordern, ihm dafür aber die nötige Entspannung und Aufmerksamkeit zu schenken. Die Ergebnisse sind überraschend und sehr wirkungsvoll. Ich habe am eigenen Körper erfahren, wie positiv sich dieses regelmässige Training auf Atmung, Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit auswirken.

Heute arbeite ich mehrheitlich mit Senioren. Daher liegt das Hauptgewicht auf einem sanften Ganzkörpertraining mit dem Fokus auf Kraft, Gleichgewicht und Beweglichkeit. Ältere Menschen bleiben dadurch länger aktiv und unabhängig. Sie pflegen so auch ihr soziales Netz und belasten das Gesundheitswesen weniger. Und aus Erfahrung kann ich sagen, dass es nie zu spät und man nie zu alt ist, um mit einem vernünftigen Training zu beginnen.

 www.xundheitsstudio.ch

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 26.09.2013.

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