Hochverarbeitete Lebensmittel machen das Abnehmen unmöglich

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Industriell hergestellte Lebensmittel werden mit einem erhöhten Risiko für verschiedene Krankheiten wie Übergewicht und Herzkreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Und das zu Recht, wie eine Studie zeigt.

Ein Wissenschaftlerteam schloss 55 Erwachsene mit einem Body-Mass-Index zwischen 25 und 40 kg/m² in die kontrollierte Cross-over-Studie ein. Sie ernährten sich für jeweils 8 Wochen entsprechend den Empfehlungen des Britischen Leitfadens für gesunde Ernährung, verzichteten jedoch nicht auf hochverarbeitete Lebensmittel. Das tat nur Gruppe 2.

In beiden Gruppen verloren die Teilnehmer an Gewicht – allerdings purzelten mehr Prozent Körpergewicht bei denjenigen, die nur minimal verarbeitete Lebensmittel gegessen hatten.

Teilnehmerinnen der minimal verarbeiteten Lebensmittelgruppe hatten zudem weniger Lust auf Süssigkeiten und deftiges Essen als diejenigen, die viele hochverarbeitete Produkte assen.

Die Autoren der Studie betonen, dass hochverarbeitete Lebensmittel Zutaten enthalten, die den Heisshunger fördern, zu Überessen führen und eine Gewichtsabnahme erschweren. „Der häufigste Hochverarbeitungsmarker sind zugesetzte Aromen. Lebensmittel mit zugesetzten Aromen schmecken intensiver und fördern so das hedonische Essen, also das Essen aus Lust, was zu Überessen führt, selbst wenn der Energiebedarf längst gedeckt ist.»