Drei mögliche Befunde

Besenreiser sind kleine Äderchen, die ganz oberflächlich unter der Haut liegen. Besenreiser beeinträchtigen die Gesundheit der Beine nicht grundsätzlich. Sie sind aber ein möglicher Hinweis. Finden sich solche Areale nämlich auf der Innenseite des Beines im Bereich des Knöchels, kann es ein Zeichen für eine Venenerkrankung sein.

Mäanderartig verlaufende und unter der Haut sichtbar hervortretende Venen nennt man Krampfadern, auf lateinisch Varizen. Sie entstehen, wenn die Venenklappen ihre Funktion als Rückschlagventile nicht mehr wahrnehmen. Dann entsteht ein Überdruck in den Venen. Sie werden dicker und länger, was zum typischen Krampfaderleiden führt.

Hautverfärbungen – vor allem ockerfarbene Regionen und abgeblasste weisse Bereiche – deuten auf eine erhebliche venöse Stauung hin. Solche Erscheinungen treten meist am Unterschenkel und in der Region rund um den Knöchel auf. Sie sollten nicht auf die leichte Schulter genommen, sondern unbedingt vom Facharzt abgeklärt werden.
Drei mögliche Beschwerden

Geschwollene dicke Beine – im Volksmund auch «schwere» Beine genannt – können verschiedene Ursachen haben, gehen aber oft mit einer Funktionsstörung der Venen einher. Vor allem bei einseitiger Schwellung und hervortretenden Krampfadern sollte man zuerst die Venen abklären lassen. Der Spezialist findet die Ursache schnell.

Ein typisches Zeichen für nicht mehr ordentlich funktionierende Venen ist Juckreiz. Manchmal finden sich auch Ekzeme, die den Juckreiz auslösen.
Wenn durch dauerndes Kratzen kleine Verletzungen entstehen, droht ein offenes Bein. Ein solches Beingeschwür heisst in der Medizinsprache Ulcus. Vorbeugen ist auch hier besser als Heilen.

Schmerzen gehören nicht zu den typischen Beschwerden von Krampfadern. Trotzdem ist auch bei Krampfadern Vorsicht geboten! Wenn nämlich unerklärliche Schmerzen auftreten und sich die Krampfader mit der Zeit hart anfühlt, sollte das Bein dringend vom Facharzt untersucht und therapiert werden.
Drei mögliche Gefahren

Ulcus cruris ist der Fachausdruck für ein Beingeschwür, das zu den chronischen Wunden zählt. Die häufigste Ursache dafür sind Krampfadern. Klärt man bei Verdacht auf ein Krampfaderleiden das Venensystem früh genug ab, lässt sich diese unselige Komplikation praktisch immer vermeiden. Darum: Frühzeitig zum Arzt gehen!

Von einer Venenthrombose spricht man, wenn sich in einem Venenabschnitt ein Gerinnsel bildet. Das muss unbedingt und so schnell wie möglich behandelt werden! Die Fachperson analysiert mittels Doppler-Ultraschall, welche Venen betroffen sind und welche Therapie notwendig ist, um Schlimmeres zu verhindern.

Wird eine Venenthrombose nicht fachgerecht behandelt, kann das Blutgerinnsel weggeschwemmt werden und herznahe Gefässe in der Lunge verstopfen. Je grösser das Gerinnsel ist, desto grösser wird die Gefahr einer Lungenembolie. Betroffene Venen müssen deshalb sehr rasch therapiert werden.
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Chefarzt Venenklinik Bellevue.
Die Venenklinik Bellevue in Kreuzlingen TG wurde vor über 40 Jahren als erste Venenklinik der Schweiz gegründet. Sie ist ein Kompetenzzentrum für die Diagnose und Behandlung von Venen-, Arterien- und Lymphgefässerkrankungen. Das Angebot umfasst zudem die Behandlung von Hautkrankheiten, Allergien und chronischen Wunden aller Art. Dazu gehört auch die Betreuung von Patientinnen und Patienten mit offenen Beinen. Auch kosmetische Fragestellungen, die Behandlung von Besenreisern und der Wunsch nach Laserbehandlungen werden in der Venenklinik Bellevue berücksichtigt. Die Klinik steht allen Versicherungsklassen offen.
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