Ich habe wieder deutlich an Bauchumfang verloren

Homeoffice, kaum noch Bewegung, die Hosen wurden enger und enger, bis die Alarmglocken klingelten. Manuela Ziegler erzählt, wie sie das Übergewicht noch im Lockdown wieder loswurde.

Manuela Ziegler

Ich bin voll berufstätig und habe im Lockdown komplett ins Homeoffice gewechselt, und von da aus arbeite ich noch heute. Die ersten beiden Wochen habe ich meine Ernährung wie gewohnt beibehalten. Und Schwupps waren zwei bis drei Kilo mehr auf der Waage und die Hosen zwackten deutlich. Ich habe mir dann vor Augen geführt, dass ich nun praktisch keine Bewegung mehr habe. Die Balance zwischen Bewegung und Essen war nicht mehr gegeben. Logisch nahm ich zu.

Keine Zwischenmahlzeiten

Mir war klar, dass ich gegensteuern musste. Das Überschreiten der 70Kilo-Marke war das definitive Alarmsignal. Das wunderbare Frühlingswetter hat mich zusätzlich motiviert. Ich habe wieder bewusster gegessen und meiner persönlichen Uhr frei von irgendwelchen zeitlichen Vorgaben noch mehr als sonst vertraut. Seither gibt’s in der Kaffeepause um 10 Uhr ein kleines Frühstück. Zwischen 13.00 und 13.30 Uhr folgt das Mittag- und zwischen 18 und 20 Uhr das Abendessen. Alles ohne Zwischenmahlzeiten.

Täglich zügige Spaziergänge

Ich habe mir angewöhnt, nach dem Feierband mindestens 6000 bis 10’000 Schritte zu machen. Meistens sind es zügige Spaziergänge im Dorf. Dabei habe ich sogar neue Wege entdeckt. Ohrstöpsel rein, Podcasts zu diversen Themen hören und ich bin zufrieden. Dadurch habe ich wieder deutlich an Bauchumfang verloren und fühle mich rundum wohl. Ich werde auch nach Homeoffice und Corona fest versuchen, wenn immer möglich solche Spaziergänge fix in meinen Kalender einzuplanen, auch wenn es regnet. Mit guten Schuhen und einer guten Jacke ist alles kein Problem.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 02.07.2020.

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