Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit zur Thermoregulation ab. Unter anderem produzieren ältere Menschen weniger Schweiss, ihre Hautgefässe erweitern sich weniger stark und das Herzzeitvolumen nimmt ab. In ihrer Studie berücksichtigten die Forschenden deshalb gezielt altersbedingte Unterschiede in der Hitzetoleranz.
In diesen Experimenten war für jede Altersgruppe ermittelt worden, ab welcher Kombination aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit der Körper die aufgenommene Wärme nicht mehr ausreichend abführen kann. Wird diese Belastungsgrenze überschritten, beginnt die Körperkerntemperatur kontinuierlich zu steigen.
Die Modellierungen zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Ältere Menschen sind bereits bei wesentlich geringerer globaler Erwärmung häufiger nicht kompensierbarem Hitzestress ausgesetzt als jüngere Erwachsene.