RSV steht für Respiratorisches Synzytial-Virus
Es ist ein weit verbreitetes Atemwegsvirus, das nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene infizieren kann.
Bei gesunden Erwachsenen oft mild
Die Erkrankung ähnelt meist einer Erkältung oder einem grippalen Infekt.
Typische Symptome
Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber, Kopfschmerzen und allgemeines Krankheitsgefühl.
Risikogruppen können schwer erkranken
Ältere Menschen ab 60 bis 65 Jahre, Personen mit Herz- oder Lungenerkrankungen, geschwächtem Immunsystem oder chronischen Krankheiten.
Mögliche Komplikationen
Lungenentzündung, Bronchitis, Verschlechterung von Asthma oder COPD, besonders bei Risikopersonen.
Ansteckung leicht möglich
Über Tröpfchen beim Husten oder Niesen, enger Kontakt und verunreinigte Oberflächen.
Hauptsaison im Herbst und Winter
RSV tritt saisonal auf, ähnlich wie Grippe und COVID-19.
Behandlung meist symptomatisch
Ruhe, Flüssigkeit, fiebersenkende Mittel; eine antivirale Standardtherapie gibt es für Erwachsene nicht.
Immunität
Nur unvollständige und unbeständige Immunantwort nach natürlichen Infektionen. Reinfektionen treten lebenslang auf.
Vorbeugung und Impfung
Gute Hygiene wie Händewaschen und Abstand bei Krankheit ist wichtig. Für ältere Erwachsene und bestimmte Risikogruppen stehen inzwischen wirksame RSV-Impfstoffe zur Verfügung.