Kalorienkiller Gartenarbeit

Aeschbacher-Diät Lektion 264. Verzichten Sie auf Mähroboter und auf Benzin oder Strom fressende Maschinen. Wie Gartenarbeit beim Abnehmen hilft.

mit Gartenarbeit abnehmen
Quelle: fotolia.de, Urheber: Henlisatho

Gärtnern ist nicht nur ein wunderbarer Ausgleich zum stressigen Alltag, sondern ist auch gut für die Gesundheit und die schlanke Linie, besonders in einer Zeit, in der fast alle Menschen zu viel sitzen. Umgraben, Pflanzen, Schneiden und Jäten sind ein effektives Ganzkörpertraining, dessen Kalorienverbrauch man nicht unterschätzen sollte.

Möglichst viel von Hand erledigen

Je nach Intensität der Arbeit kann man im Garten pro Stunde zwischen 200 und 400 Kilokalorien zusätzlich verbrennen. Am besten fährt, gesundheitlich und ökologisch, wer möglichst viel von Hand erledigt und auf Strom oder Benzin fressende Geräte verzichtet. Das gilt für den Rasen genauso wie für die Hecke. Besonders viele Kalorien werden beim Holzhacken verbrannt, nämlich rund 500 Kilokalorien pro Stunde.

Gartenarbeit ist sinnlich, entspannt, ersetzt das Fitnessstudio und hat meditativen Charakter. Für viele Menschen ist die Arbeit im Grünen sogar Therapie. Gärtnern erdet, im wahrsten Sinn des Wortes. Hektik und Sorgen lösen sich auf. Wer gärtnert, gräbt, aber grübelt nicht. Allein Blumen und Pflanzen anzuschauen wirkt entspannend, senkt den Blutdruck, lindert Schmerzen und baut Ängste ab, besser als jedes Antidepressivum.

So geht’s:

  • Gärtnern besteht aus allem, was zu einem kompletten Fitnesstraining gehört: Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit.
  • Schneiden Sie Hecken nicht mit der Maschine, sondern wieder von Hand. Das stärkt die gesamte Arm-, Rücken-, Bauch- und Schultermuskulatur, also genau jene Bereiche, die bei der Büroarbeit ständig zu kurz kommen.
  • Wenn Sie 60 Minuten lang den Handrasenmäher anstatt ein Elektro- oder Benzingerät schieben, verbrennen Sie mit diesem Ganzkörpertraining zwischen 400 und 500 Kilokalorien zusätzlich.
  • Verzichten Sie auf Rasenroboter. In einer Zeit, in der fast jede zweite Person zu dick ist, sind solche Dinge ein schlechter Witz.
  • Bewässern Sie nicht mit dem Gartenschlauch, sondern mit der Giesskanne. So gehen Sie nicht nur sparsamer mit dem Wasser um, sondern verbrennen mit jedem Gang unzählige Kalorien.
  • Lassen Sie beim Schleppen der Giesskanne die Arme nicht schlaff hängen, sondern spannen Sie die Oberarmmuskulatur an. So steigern Sie den Kalorienverbrauch grad nochmals.
  • Gartenarbeit muss nicht immer schweisstreibend sein. Selbst eine halbe Stunde Blumen pflücken oder schneiden verbrennt um die 100 Kilokalorien. Das ist etwa gleich viel wie zehn Minuten joggen.
  • Haben Sie keinen eigenen Garten? Helfen Sie dem Nachbarn oder Freunden. Neuster Trend ist das Guerilla-Gardening. Dabei pflanzt man an leeren Ecken in der Stadt ein paar Zwiebeln oder Blumen, oder neuerdings auch Gemüse.
  • Gehen Sie beim Bücken oder Vorbeugen in die Knie und halten Sie den Rücken möglichst gerade.
  • Beim Heben ebenfalls die Knie beugen und Lasten dicht am Körper tragen.
  • Ruckartige Bewegungen vermeiden.
  • Schwere Lasten nicht aufs Mal tragen, sondern in kleinere Portionen aufteilen und mehrmals gehen.

Fazit:

Gärtnern ist gesund und macht schlank, aber nur dann, wenn man auf all die unseligen, Energie fressenden und Lärm machenden Maschinen verzichtet, dafür wieder vermehrt die eigenen Muskeln beansprucht. Schaltet man dann noch bewusst alle Sinne ein, wird Gartenarbeit sogar zur echten Meditation.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 25.04.2019.

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