Keine Angst vor Wurstsalat

Aeschbacher-Diät Lektion 268. Macht Wurstsalat dick? Nur wenn einem beim Essen alles Wurst ist. Mit ein paar cleveren Tricks wird er sogar zum Schlankmacher.

Wurstsalat
Bild: fotolia.de, Urheber: ExQuisine

Was wäre unser Land ohne sein traditionelles Nationalgericht, ob mit oder ohne Käse? Auf keiner Speisekarte eines zünftigen Schweizer Gasthofs und an keinem Waldfest darf ein währschafter Wurstsalat fehlen. Für die Zubereitung bevorzugen wir Schweizer den Cervelat. In unseren Nachbarländern werden auch andere Würste wie Lyoner, Regensburger oder die österreichische Extrawurst verwendet. Oft wird ein Wurstsalat auch noch mit Kartoffeln angereichert. Damit wird er definitiv zur Kalorienbombe, besonders, wenn als Beilage noch Brot oder sogar Pommes Frites aufgetischt werden.

Ein klassischer Wurstsalat ist ein Dickmacher. Das steht ausser Frage. Eine Portion bringt es je nach Grösse und Beilage auf gegen oder sogar über 1000 Kilokalorien und auf 50 bis 70 Gramm Fett. In Sachen Fett ist das schon das maximale Tageskontingent eines Erwachsenen. Und hinsichtlich Energiegehalt sollte man bedenken, dass der durchschnittliche Tagesbedarf bei einer Gewichtsreduktion 1600 Kilokalorien bei der Frau und 2000 bei einem Mann beträgt. Wer einen herkömmlichen Wurstsalat verdrückt hat, kann sich also an demselben Tag kulinarisch kaum noch was leisten. Auch mit Sport lässt sich das kaum ausgleichen. Um diese Kalorien zu verbrennen, müsste man entweder 250 Minuten gehen oder 80 Minuten joggen. Das hält kein Zeitbudget aus, und schon gar nicht die Gelenke.

Mit Gemüse aufwerten

Wer sich einen Wurstsalat leisten will, ohne dabei zuzunehmen, kommt deshalb nicht umhin, ihn aufzuwerten beziehungsweise zu modifizieren. Das geht am besten, indem man die Gemüseseite viel stärker gewichtet und auf Beilagen wie Kartoffeln oder Brot verzichtet.

So geht’s:

  • Bei einem herkömmlichen Wurstsalat schneidet nur der Begriff „Salat“ gut ab.
  • Wenn es zwischendurch mal richtig deftig sein soll, dann wenigstens auf Käse, Kartoffeln und Pommes verzichten.
  • Damit ein Wurstsalat nicht dick macht, dürfen Sie ihn nicht traditionell zubereiten.
  • Es gibt zahlreiche Zutaten, mit denen man einen Wurstsalat aufpeppen beziehungsweise leichter machen kann.
  • Heben Sie die Gemüseseite stärker hervor, indem Sie Peperoni, Radieschen, Tomaten, Rüebli oder eine Salatgurke hinzutun und den Wurstanteil bewusst klein halten.
  • Auch hart gekochte Eier harmonieren wunderbar und helfen, sparsamer mit der Wurst umzugehen.
  • Der Wurstsalat kann auch auf einem Bouquet aus grünen Blattsalaten angerichtet werden.
  • Kresse oder andere Sprossen sind ideal zum Dekorieren.
  • Frisch gehackte Kräuter sehen super aus und akzentuieren den Geschmack.
  • Experimentierfreudige fügen Stangensellerie, Apfelscheiben, Linsen oder Pilze hinzu.

Fazit:

Es gibt den Wurstsalat, von dem Sie fast so viel essen können wie Sie wollen. Die Angst vor den Kalorien ist nur dann begründet, wenn Sie gedankenlos eine herkömmliche fettreiche Version verdrücken und dazu erst noch kohlenhydratlastige Beilagen auftischen.

Unser Tipp:

Der Bestseller „Die Aeschbacher-Diät“ Band 1 und Band 2 können Sie jetzt in unserem Shop kaufen. Das sind 400 Seiten zum Thema Abnehmen, mit 100 Lektionen und 10 Erfolgsgeschichten. 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 23.05.2019.

Kommentare sind geschlossen.