Krebsursache Übergewicht – Abnehmen rettet Leben

Weltweit sind eine Million Krebsfälle vermeidbar, wenn niemand übergewichtig wäre. Vor allem für Frauen lohnt es sich, auf ein gesundes Körpergewicht zu achten. Eine Schlüsselrolle spielt das Insulin.

Krebs und Übergewicht Bild AdobeStock Urheber lenets tan
Bild: AdobeStock, Urheber: lenets tan

Adipositas kann schwere Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall auslösen. Das ist bekannt. Von allen ungesunden Lebensgewohnheiten ist Übergewicht aber auch der grösste Risikofaktor für die Entstehung von Krebs. Der Zusammenhang bei den häufigsten Krebsarten wie Brust-, Prostata- und Dickdarmkrebs ist eindeutig. Ursächlich verantwortlich ist die chronische Entzündung im ganzen Körper, die mit Übergewicht einhergeht. Die Gefahr geht dabei vor allem vom Bauchfett aus. Auch erhöhte Blutzuckerspiegel spielen eine grosse Rolle. Sie provozieren einen übermässigen Anstieg von Insulin, das krebsfördernd wirkt.

Mit jedem Kilo wächst die Gefahr

Schon heute gibt es fast so viele Krebsfälle durch Übergewicht wie durch Rauchen. Bald wird Übergewicht aufgrund ungesunder Ernährung das Rauchen von Platz 1 der Krebsrisiken verdrängen. Mit jedem Kilo wächst die Gefahr. Ab einem Bodymass-Index von 25 steigt das Krebsrisiko massiv an. Ein Beispiel: Bei 170 cm Körpergrösse und 75 Kilo Gewicht beträgt der BMI bereits 26.

Frauen, die übergewichtig sind, sind besonders gefährdet. Von den Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs zum Beispiel ist jede zweite übergewichtig. Aber auch bei der Entstehung von Brustkrebs spielt Fettleibigkeit eine grosse Rolle.

Wer mit dem Zweimahlzeiten-Konzept abnimmt, macht die beste Krebsprävention. Durch die langen nüchternen Phasen geht die Entzündung im Körper rasch zurück. Vor allem auf wenig Kohlenhydrate und kein Zucker ist zu achten, um das Insulin möglichst tief zu halten.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 03.09.2020.

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