Lungenkrebs-Früherkennung für Raucherinnen, Raucher und Ex-Raucher

Male doctor examining the patient chest x-ray film lungs scan at radiology department in hospital.Covid-19 scan body xray test detection for covid worldwide virus epidemic spread concept. Bild: AdobeStock, Urheber: Soloviova-Liudmyla

In der Schweiz ist Lungenkrebs bei Männern die häufigste und bei Frauen die zweithäufigste Krebstodesursache. Jedes Jahr sterben circa 3000 Personen an Lungenkrebs. Rauchen gilt als grösster Risikofaktor. Die Heilungschancen bei Lungenkrebs hängen stark davon ab, in welchem Stadium der Krebs entdeckt wurde. Früh erkannt, ist eine Heilung möglich. Lungenkrebs verläuft in frühen Stadien in der Regel jedoch beschwerdefrei. Deshalb wird intensiv nach neuen Methoden zur Früherkennung geforscht. Internationale Studien haben gezeigt, dass die systematische Untersuchung von Risikogruppen mit Niedrigdosis-Computertomographie zur Früherkennung von Lungenkrebs geeignet ist.

An der Studie teilnehmen können
– Personen zwischen 55 und 74 Jahren
– Raucher und Raucherinnen, die über 30 Jahre lang mindestens 1 Paket pro Tag geraucht haben.

In einem ersten Schritt klären wir ab, ob Sie für die Teilnahme geeignet sind. Nach einer telefonischen Vorbesprechung werden Sie in einem ausführlichen Gespräch mit einem Arzt des USZ über die Durchführung des Niedrigdosis-CT und das Projekt informiert. Nach der Untersuchung teilen wir Ihnen die Ergebnisse mit. Bei verdächtigen Befunden beraten wir Sie zum weiteren Vorgehen. Zudem unterstützen wir Sie auf Ihren Wunsch dabei, mit dem Rauchen aufzuhören.

Die Kosten für Screening-Untersuchung werden über die Studie finanziert. Folgeuntersuchungen bei Krebsverdacht und weitere Abklärungen gehen zu Lasten der Krankenkasse oder des Teilnehmers bzw. der Teilnehmerin.

Kontakt

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