Mit Intervallfasten sind schon 8 Kilo weg

Abnehmen trotz Corona, und sogar essen nach Lust und Laune. Das geht nur mit einem klugen Konzept. Miriam Carlen aus Greifensee sagt, weshalb sie sich so gut fühlt wie nie zuvor.

Miriam Carlen

Alle Jahre wieder, nach dem letzten Stück Dreikönigskuchen, war Diät angesagt. Ich ahnte damals nicht, dass es dieses Mal so einfach klappen würde. Ich war zu einem grossartigen Abendessen eingeladen. Am nächsten Morgen war es sehr einfach, auf das Frühstück zu verzichten. Doch ist das nicht ungesund? Nein! Vorsichtshalber habe ich etwas eingepackt für alle Fälle. Bis zum Mittagessen hatte ich keinen Hunger. Auch das Abendessen nahm ich wie immer. Seither ist das mein normaler Rhythmus. Absolut nichts zwischendurch.

Abwechslungsreich, grosszügig und farbenfroh

Ich esse frisch, saisonal, mehr Hülsenfrüchte als vorher, weniger Fleisch, mehr Fisch. Viel Wasser trinken, vor allem wenn der Magen knurrt. Abwechslungsreich soll es sein und meine Portionen grosszügig und farbenfroh. Nüsse, Kernen, Avocado, Eier, Quinoa und eine Frucht als Dessert oder etwas Käse. Ab und zu auch Pasta und Reis. Brot esse ich fast keines mehr, weil ich nicht aufhören kann. Und darum kaufe ich auch keines mehr. Was nicht da ist, kann man nicht essen. Anfangs habe ich ganz auf Desserts verzichtet. Heute nehme ich das locker und geniesse ab und zu etwas Süsses.

Zumba, Aquafit und eGym

Entscheidend ist auch, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Ich bewege mich viel, besuche Zumba zwei Mal pro Woche und Aquafit. Dazu noch eGym beim Fitnesspark der Migros. Bis jetzt habe ich mit Intervallfasten acht Kilo verloren. Und das während der Corona-Zeit! Ich fühle mich blendend und so gut wie noch nie. In zwei Wochen werde ich 55 Jahre alt. Ich bin 1,73 gross und jetzt 72,5 Kilo schwer. Würde gerne vier bis fünf Kilo mehr loswerden, aber ohne Druck und ohne Eile. Wenn ich so weitermache, werde ich es sicher bis Ende Jahr locker schaffen. Dass das Frühstück angeblich so wichtig ist, glaube ich inzwischen nicht mehr. Für mich geht es auch ohne.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 10.09.2020.

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