Mit Intervallfasten zum Traumgewicht

Wie schafft man es, auch im Alter fit und schlank zu bleiben und trotzdem nach Lust und Laune zu essen, mit einem Gläschen Wein und einem feinen Dessert? Sie dürfen drei Mal raten: Mit Intervallfasten natürlich. Claire und Günther Schweiher aus Bolligen erzählen im Detail, wie sie sich nach dem Zwei-Mahlzeiten-Prinzip ernähren.

Intervall Ehepaar

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir sind keine Gesundheits-Fanatiker. Wir geniessen gerne ein gutes Essen, ein Gläschen Wein, ein feines Dessert. In den Ferien oder auf Reisen denken wir nie an irgendwelche Kilos, wir geniessen es einfach. Die 2 bis 3 Kilo Mehrgewicht sind mit unserer jetzigen Ernährungsweise in kurzer Zeit wieder ausgebügelt.

Nach unserer letzten Kreuzfahrt im Herbst 2018 fassten wir den Entschluss, mit Intervallfasten zu beginnen, weniger zum Abnehmen als um unser Gewicht zu halten. Wir, Claire (82 Jahre, ca. 59 kg, ca. 164 cm) und Günther (84 Jahre, ca. 60 kg, 164 cm) haben unseren Tagesablauf wie folgt eingeteilt:

Ca. 08.00 Uhr: Frühstück, klassisch, schweizerisch: Toastbrot, Halbfett-Butter, Konfitüre, ein Bifidus-Joghurt mit Flocken und saisonalen Früchten, Kaffee oder Tee.

Ca. 12.30 Uhr: Mittagessen, mediterran und asiatisch, d.h. viel Gemüse, Salat, Raps- und Olivenöl. Wir sind Fan von Wok-Gerichten mit zum Beispiel 5 bis 7 verschiedenen rührgebratenen Gemüsen, Ingwer, Curry-Paste, rote Linsen, Reiswein, Zwiebeln, Reisessig, Ananas und Kokosmilch.

Intervall Ehepaar 2

Wir probieren immer auch wieder Neues aus. Seit der Pensionierung ist Kochen unser gemeinsames Hobby geworden. Die asiatischen Menus sind etwas aufwendiger, da das Gemüse gerüstet und geschnitten werden muss. Wenn dann alles zusammen im Wok köchelt, bleibt genügend Zeit, den Salat vorzubereiten und den Reis zu kochen. Mehreren Gerichten können Fleisch, Geflügel oder Fisch beigefügt werden. Zur Abwechslung essen wir aber auch mal Rösti und Bratwurst, Raclette, Fondue, Gratins und Risottos mit Gemüse im Steamer, Früchtekuchen usw. Gerichte mit Rahm-Saucen essen wir nicht mehr viel. Auch Wurstwaren sind von unserem Menüplan gestrichen. Fleisch – ausschliesslich Poulet – und Fisch essen wir beides einmal pro Woche.

Ca. 16.00 Uhr essen wir einige wenige Früchte, zum Beispiel einen Apfel oder andere Früchte, je nach Saison.

Ca. 19.00 Uhr trinken wir einen Früchte-Tee und essen dazu nur noch ein paar Walnüsse und Cashews.

Selbstverständlich sind auch wir nicht mehr so fit wie mit 70 oder 75 Jahren, gehen aber regelmässig im nahen Wald oder an der Aare zügig spazieren. Es geht uns gut, wir sind zufrieden. Das Gewicht haben wir unter Kontrolle. In früheren Jahren waren wir sehr oft im Berner-Oberland oder im Engadin auf grösseren Wanderungen unterwegs.

Unser Tipp fürs Intervallfasten:

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 26.11.2020.

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