Das Forschungsteam untersuchte 20 gesunde junge Erwachsene, die an zwei Nachmittagen entweder einen Mittagsschlaf machten oder wach blieben. Der Mittagsschlaf dauerte durchschnittlich 45 Minuten.
Nach dem Mittagsschlaf war die durchschnittliche Aktivität im Gehirn reduziert – ein Zeichen für die erholende Wirkung von Schlaf. Gleichzeitig verbesserte sich die Fähigkeit des Gehirns, neue Verbindungen zu bilden, deutlich.
„Unsere Ergebnisse zeigen, dass selbst eine kurze Schlafphase das Gehirn in einen Zustand versetzen kann, in dem es wieder besser lernen und Informationen aufnehmen kann“, sagte der Studienleiter. Die Studie liefert eine biologische Erklärung dafür, warum Menschen nach einem Mittagsschlaf oft leistungsfähiger sind.