Nur jede zehnte Person hat für das Lebensende vorgesorgt

Für den Fall einer Urteilsunfähigkeit sind die wenigsten vorbereitet. Dabei wären sie mit dem Docupass von Pro Senectute ganz schnell auf der sicheren Seite.

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Seit 2013 können erwachsene Personen für den Fall ihrer eigenen Urteilsunfähigkeit rechtlich vorsorgen. Die Bevölkerung nutzt diese Möglichkeit der Selbstbestimmung allerdings noch wenig. Nur jeder Fünfte hat eine Patientenverfügung ausgefüllt und gar nur jeder Zehnte hat einen Vorsorgeauftrag erstellt.

Viele kennen die Selbstbestimmungsmöglichkeiten im neuen Erwachsenenschutzrecht gar nicht. Mit einem Vorsorgeauftrag beispielsweise kann jede erwachsene Person selber entscheiden, wer im Falle ihrer unfall- oder krankheitsbedingten Urteilsunfähigkeit im Alltag für sie sorgt, ihre Rechnungen einzahlt, ihre sonstigen Finanzen regelt und sie in rechtlichen Angelegenheiten vertritt.

Demgegenüber hält man in einer Patien­tenverfügung fest, wie man medizinisch behandelt und gepflegt werden möchte, wenn man sich selber nicht mehr dazu äussern kann. In der Anordnung für den Todesfall werden alle Wünsche im Zusammenhang mit dem Sterben und dem Tod festgehalten. All das sollte man nicht seinen Familienangehörigen überlassen. Solche Fragen muss jeder rechtzeitig für sich alleine beantworten. Deshalb gibt es den Docupass – das komplette Vorsorgedossier, in dem alle persönlichen Wünsche und Anordnungen für den Ernstfall festgehalten werden.

Sie denken, das sei doch alles klar? «Was für ein Irrtum», sagt Nadine Bischof Loser von Pro Senectute Schweiz. «Nur bei Ehepartnern und eingetragenen Partnerschaften besteht ein gesetzliches Vertretungsrecht für ordentliche Rechtsgeschäfte. Bereits bei einem Hausverkauf jedoch ist der Ehegatte nicht automatisch befugt, die Partnerin zu vertreten. Wenn Sie also möchten, dass Ihr Ehegatte, Ihre Konkubinatspartnerin, Ihre Kinder oder andere Angehörige Sie bei Urteilsunfähigkeit vollumfänglich vertreten können, müssen Sie sich rechtzeitig darum kümmern und einen Vorsorgeauftrag sowie – für medizinische Fragen – eine Patientenverfügung erstellen.»

Docupass NadineBischof 12.19
Nadine Bischof Loser von ProSenectute

Welche Fragen tauchen am häufigsten auf? «Die Gründe für die Kontaktaufnahme sind sehr vielseitig», sagt Nadine Bischof Loser. «Viele wollen geregelt haben, dass sie ‹niemals an Schläuchen angeschlossen werden›, wünschen also keine lebensverlängernden Massnahmen. Andere wollen verhindern, dass sich die Behörden ins Familienleben einmischen und manche wissen nicht, wen sie als Vertrauensperson einsetzen sollen. Viele fragen, wie denn ein Vorsorgeauftrag erstellt werden muss, damit er rechtsgültig ist. Und schliesslich gibt es Personen, die noch nie etwas von einem Vorsorgeauftrag gehört haben.»

Der Docupass ist die anerkannte Gesamtlösung mit folgenden Dokumenten und Formularen:

Bestellen Sie Ihren Docupass noch heute ganz einfach online auf www.docupass.ch.

  • Patientenverfügung
  • Vorsorgeauftrag
  • Anordnung für den Todesfall
  • Testament
  • Vorsorgeausweis
  • Ausführliche Informationsbroschüre

Für mehr Informationen:

Pro Senectute Schweiz

Tel. 044 283 89 89

www.docupass.ch

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 19.12.2019.

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