Pflanzliches Gold für die Seele

Safran und Kurkuma wirken nicht nur organschützend und antientzündlich, sie lindern auch die häufigsten psychischen Beschwerden. Prof. Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann fasst das heutige Wissen zusammen.

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Schon in der Antike wurden die Gewürzpflanzen Safran und Kurkuma nicht nur zu Kultzwecken, zum Färben und zur geschmacklichen Verbesserung von Nahrungsmitteln genutzt, sondern auch zur Behandlung vieler Beschwerden. In den letzten Jahren ist das Interesse am roten und gelben Gold der Natur rasant gestiegen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse untermauern den medizinischen Nutzen, unter anderem bei Stimmungsschwankungen, Depressionen und Ängsten.

Aus experimentellen Untersuchungen geht hervor, dass das rote und das gelbe Gold ausgeprägte Radikalfänger sind, mit einem antientzündlichen, krebshemmenden und organschützenden Effekt. Beide wirkten in Tiermodellen antidepressiv und angstlösend, verbesserten im Alzheimer-Modell die Hirnfunktion, im Parkinson-Modell die motorischen Funktionen, im Arthrose- bzw. Arthritis-Modell die Entzündung, senkten den Blutdruck, den Blutzucker sowie das Blutfett.

Seelentröster aus der Natur

Studien zeigen, dass Safran und Kurkumin aus der Kurkumawurzel Depressionen lindern können. Die Wirksamkeit ist, gemessen an anerkannten Skalen für Depressionen, einem Scheinmedikament überlegen und der Gabe von synthetischen Standard-Antidepressiva ebenbürtig. Es scheint daher plausibel, dass Kurkumin die antidepressive Wirksamkeit von Safran ergänzen und verstärken kann. Denn der Wirkungsmechanimus der pflanzlichen Seelentröster ist sehr ähnlich. Beide erhöhen den körpereigenen Stimmungsaufheller Serotonin und andere Nerven-Botenstoffe an den Schaltstellen im Gehirn und greifen regulierend in Mechanismen des Depressionsablaufs ein, indem sie die Stresskomponente herunterfahren und die Botenstoffe der Entzündung hemmen. Die Kombination der Stoffe aus Safran und Kurkuma sind daher Balsam für die Seele bei Stimmungsschwankungen, Depressionen, Ängsten und Stress. Die in der Kombination enthaltenen Zusatzstoffe wie Magnesium und B-Vitamine stärken zusätzlich Psyche und Nerven und verringern die Ermüdung.

Andere Studien weisen nach, dass sowohl das rote wie das gelbe Gold die Hirnleistung bei Seniorinnen und Senioren steigern und Alzheimer-Demenz bessern kann. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass das Sehvermögen zunimmt, vor allem bei Maculadegeneration. Dass das kostbare rote Gewürz sogar das Liebesleben bereichern kann, war schon in der Antike bekannt.

Depressionen verursachen einen hohen Leidensdruck

Gemäss dem Schweizer Bundesamt für Statistik sind Depressionen die häufigste psychische Erkrankung. Etwa 9 Prozent der Bevölkerung leiden an Depressionen, vor allem Frauen und junge Menschen. Depressionen verursachen bei den Betroffenen und deren Umfeld einen grossen Leidensdruck und erhebliche Behinderungen im Alltag, in Beziehungen und im Beruf. Die depressive Stimmungslage geht mit einem Verlust an Freude und Interesse an Aktivitäten einher, mit erhöhter Ermüdbarkeit und vermindertem Antrieb. Denk- und Konzentrationsvermögen nehmen ab. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen schwinden. Es treten unbegründete Selbstvorwürfe oder Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit auf, auch Ängste und Schlafstörungen sowie wiederkehrende Gedanken an den Tod oder an Selbsttötung. Der Appetit lässt nach, es kommt zu Gewichtsverlust, zur Verringerung des sexuellen Interesses, zu Magen-Darm-Beschwerden, unspezifischen Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Schwindel. Mangelnde körperliche Aktivität kann die depressiven Beschwerden verstärken.

Da bei langfristiger Einnahme synthetischer Antidepressiva zum Teil erhebliche Nebenwirkungen auftreten können, sollten eigene Bewältigungsstrategien wie Spaziergänge und Sport, soziale Kontakte, Entspannung, Musik hören, ausreichend Schlaf oder auch ein Haustier genutzt werden. Die Selbstbehandlung und die pflanzlichen Wirkstoffe aus dem roten Gold Safran und dem gelben Gold Kurkumin sollten auf Stufe 1 der Behandlung von Stimmungsschwankungen, Depressionen und Ängsten stehen.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 08.07.2021.

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