Putzen Sie sich schlank!

Aeschbacher-Diät Lektion 263. Fettkiller Hausarbeit. Wer richtig putzt und bügelt, braucht kein Fitnessstudio.

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Bild fotolia.de Urheber Halfpoint

Mehr Bewegung im Alltag spart den Sport. Schlanke Menschen sind im Schnitt jeden Tag 150 Minuten länger in Bewegung als übergewichtige. Das konsequente Ausnutzen von jeder sich bietenden Möglichkeit hilft beim Abnehmen und Gewicht halten. Der Fettstoffwechsel ist selbst bei wenig intensiven Bewegungseinheiten ständig aktiviert und wird nicht erst nach dreissig Minuten eingeschaltet, wie es fälschlicherweise immer wieder heisst. Der Alltag bietet genügend Bewegungschancen, ohne dass dafür extra Zeit geopfert werden muss.

100 Prozent der gesamten Muskulatur wird bewegt

Mit einer täglichen Aktivitätszeit von insgesamt etwa einer halben Stunde kommt man sehr schnell auf das von Wissenschaftlern empfohlene Pensum des bewegten Energieverbrauchs, nämlich auf 1500 Kilokalorien pro Woche. Weshalb also nicht diese halbe Stunde etwas tun, das ohnehin von jemandem getan werden muss, nämlich putzen? Zumal beim Putzen fast 100 Prozent der gesamten Muskulatur bewegt wird, also deutlich mehr als beim Joggen.

Betrachten Sie deshalb Putzen nicht mehr länger als lästige Pflicht, sondern als willkommene Gelegenheit, Kalorien zu verbrennen. Das ist doch viel gescheiter, als womöglich noch mit dem Auto in ein Fitnessstudio zu fahren. Die Kalorienbilanz von Hausarbeiten lässt sich jedenfalls sehen. Je nach Schwere – ob Saugen, Schrubben oder Fenster reinigen – verbrennt man pro halbe Stunde zusätzliche 100 bis 200 Kilokalorien.

So geht’s:

  • Beim Putzen verbrennt man etwa vier Kilokalorien pro Minute, beim Liegen auf der Coach nur gerade eine.
  • Betrachten Sie Schrubben und Wischen etc. als willkommene Fitnessübung.
  • Vor allem, wenn man die Bewegungen etwas intensiviert, verbrennt das Putzen kräftig Kalorien.
  • Gestalten Sie die Arbeiten im Haushalt bewusst als Sport.
  • Spannen Sie während des Putzens immer mal wieder die Bauch- und Gesässmuskulatur an und halten Sie die Spannung eine Weile.
  • Oder strecken Sie sich beim Fensterputzen bewusst und machen so eine Dehnübung daraus.
  • Für tieferliegende Bereiche geht man am besten in die Knie, um sich anschliessend mit Kraft wieder hochzudrücken.
  • Jede Bewegung ist besser als keine Bewegung. Das heisst, jede Gelegenheit nutzen, um körperlich aktiv zu sein.

Fazit:

Putzen hat eine dreifach positive Wirkung. Erstens ist nachher die Wohnung sauber. Zweitens können wir Schweizer unseren Putzfimmel befriedigen. Und drittens verbrennen wir so fast umsonst ein paar Hundert Kalorien aufs Mal.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 11.04.2019.

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