Rettungsweste schützt vor Ertrinken

Schlauchbootfahren auf Schweizer Flüssen liegt im Trend. Aare, Limmat, Reuss, Rhein und Rhone sind beliebte Ausflugsziele. Doch Flüsse sind unberechenbar. Eine BFU-Erhebung zeigt, dass nur acht Prozent der Böötler eine Rettungsweste tragen.

Schlauchboot Gefahren Rettungsweste
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Jedes Jahr ertrinken in der Schweiz fünf Personen beim Bootfahren auf Flüssen und Seen. Im Wasser kann es schnell gefährlich werden. Das Schlauchboot kann Luft verlieren oder kentern, man kann rausfallen ins kalte Wasser, gegen einen Brückenpfeiler prallen oder in eine starke Strömung geraten – in all diesen Fällen ist die Rettungsweste eine Lebensversicherung. Gute Westen drehen den Menschen im Wasser automatisch auf den Rücken. Auch eine ohnmächtige Person hat dadurch freie Atemwege. Von den jährlich fünf tödlichen Bootsunfällen könnten vier verhindert werden, wenn alle eine Rettungsweste nicht nur im Boot mitführen, sondern jederzeit tragen würden.

Sechs Tipps für den Spass auf dem Wasser

  • Boot fahren auf dem Fluss immer mit Rettungsweste.
  • Boote nicht zusammenbinden.
  • Vorher abklären, wo man beim Fluss ein- und aussteigen kann.
  • Kinder niemals am Boot festbinden.
  • An den Schutz vor Hitze oder Kälte denken.
  • Wenn Alkohol, dann erst nach der Bootsfahrt.
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 11.07.2019.

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