Schutz vor Atemwegsinfekten

Die nächste Grippe- und Erkältungswelle kommt bestimmt. Experten befürchten, dass diese Infektionen heftiger werden als in den vergangenen Jahren, weil die Pandemie-Schutzmassnahmen wegfallen.

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Weniger Erkältungen, kaum Grippe in den vergangenen zwei Wintern. Die Massnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung mit Covid-19 haben auch den Erkältungserregern und Grippeviren den Garaus gemacht. Dank den Hygieneregeln während der Corona-Pandemie haben sich viel weniger Menschen erkältet als üblich. Die mehr als 200 Krankheitskeime, die Atemwegsinfektionen verursachen können, verbreiten sich wie Corona-Viren über Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen versprüht werden oder als Schmierinfektion über die Hände. Mit Masken und Handhygiene hatten sie kaum eine Chance.

Verspätete Erkrankungswelle bei Säuglingen

Die Befürchtung ist gross, dass die Erreger in der nächsten Erkältungssaison umso heftiger zuschlagen werden, weil das Immunsystem für längere Zeit nicht mehr mit ihnen in Kontakt gekommen ist. Das zeigte sich am Beispiel des RS-Virus in Australien. Die Infektionen der unteren Atemwege bei Säuglingen gingen im australischen Winter drastisch zurück. Doch bereits im Oktober nahm die verspätete RS-Virus-Infektion rund um Sidney zu, wie das renommierte Fachmagazin «Nature» berichtete. Schwierig könnte es auch mit der Grippe­impfung werden. Auf der Südhalbkugel blieb die Grippewelle aus. Von dort aus wird aber jeweils der wirksame Impfstoff für die kommende Saison zusammengestellt.

Natürliche Stimulation der Abwehrkräfte

Um den Erkältungserregern im nächsten Herbst und Winter Widerstand zu bieten, muss unser Immunsystem gut gerüstet sein. Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung, regelmässige Bewegung, am besten an der frischen Luft, und ausreichend Schlaf können das Immunsystem stärken. Doch bei manchen Menschen reichen diese Massnahmen sowie eine gute Handygiene und Abstand zu erkälteten Personen nicht aus, um im Winter gesund zu bleiben. Sie leiden wiederholt an Infektionen der Atemwege. Ein Schweizer Präparat, das sich seit 40 Jahren bewährt hat, kann die natürlichen Abwehrkräfte stärken und die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten reduzieren. Das Immunstimulans Broncho-Vaxom senkt das Risiko, an Schnupfen, Nebenhöhlenentzündungen, Infektionen des Nasen-Rachen-Raumes, Bronchitis oder Ohrenentzündungen zu erkranken.

Signifikante Reduktion der Infekte

Broncho-Vaxom hat eine immunstimulierende Wirkung. Das rezeptfreie Arzneimittel enthält inaktivierte Bestandteile von Bakterienarten, die am häufigsten zu Infektionen der oberen und unteren Atemwege führen. Die Wirkung beruht laut der deutschen Stiftung Warentest darauf, dass die Bakterienzubereitung die Aktivität der Immunzellen anregt. In der Folge werden verstärkt Abwehrzellen wie Lymphozyten und Abwehrstoffe wie Immunglobuline gebildet. Dadurch werden die Schleimhäute in den Atemwegen stabilisiert. Kinder, die innerhalb von sechs Monaten mindestens dreimal erkältet sind, können von der Einnahme des Mittels profitieren, wenn es vorbeugend eingesetzt wird. Möglicherweise bleibt ihnen dann eine dieser Atemwegsinfektionen erspart. Experten bezeichnen das Mittel gerade bei Kindern als vielversprechend und attestieren ihm eine signifikante Reduktion der Infekte.

Präventive Kur für Kinder und Erwachsene

Zur Prävention kann das Arzneimittel, das in der Schweiz für Säuglinge ab sechs Monaten, Jugendliche und Erwachsene zugelassen ist, jederzeit als Kur eingenommen werden. Broncho-Vaxom wird über einen Zeitraum von drei Monaten an zehn Tage im Monat einmal täglich auf nüchternen Magen angewendet. Zu Beginn der Behandlung kann leichtes Fieber auftreten. Dabei handelt es sich um eine erwünschte Reaktion des Körpers auf die bakterielle Zubereitung. In der Folge werden vermehrt Abwehrstoffe gebildet. Broncho-Vaxom ist kein Ersatz für eine verschriebene Antibiotika-Kur und die für Risikopatienten empfohlene Grippe­impfung.

Das sagt der Arzt

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Dr. Hansueli Käser, Facharzt für Allgemeinmedizin in Grünen BE, zu seinen Erfahrungen mit Broncho-Vaxom: «Ich habe letzten Herbst allen meinen Patienten neben der Grippeimpfung immer auch gleichzeitig Broncho-Vaxom angeboten. Sehr viele Patienten haben diese innovative protektive Therapie dankbar angenommen. Als Landarzt habe ich auch einen Vorteil durch die Verhinderung von Atemwegsinfektionen gesehen, um die schon überstrapazierten Testressourcen nicht auch noch dadurch zu belasten. Vor allem junge Leute berichteten mir, dass sie – seit sie dieses Medikament im Herbst einnehmen – praktisch ohne Arbeitsausfälle durch den Winter gekommen seien. Und Eltern berichteten mir, dass ihre Kinder seither viel weniger respiratorische Infektionen hatten und deswegen auch in der Schule weniger fehlten.»

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 24.06.2021.

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