Wenn es um pflanzliches Eiweiss geht, ist Tofu ganz vorne dabei. Hergestellt wird er aus Sojabohnen. Er liefert hochwertiges Protein, ist fett- und kalorienarm, enthält alle essenziellen Aminosäuren, dazu Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Isoflavone. Diese wirken im Körper ähnlich wie Hormone und sollen laut Studien einen Einfluss auf den Cholesterinspiegel und die Herzgesundheit haben. Auch wer abnehmen möchte, sollte Tofu ausprobieren. Er ist gesund und sättigt.
Was also hält uns davon ab, mehr davon zu essen? Oft ist es nur schon den Gedanken an den weissen, geruchslosen Block. Denn Nature-Tofu schmeckt fade. Bereitet man ihn aber richtig zu, überzeugt er sogar Kritiker.
Tofu ist gesund und sättigt
Der erste Tipp ist: Immer gut entfeuchten. Das macht man zum Beispiel mit Küchenpapier, das man ganz fest auf den Tofublock drückt. Am besten wiederholt man den Vorgang ein paar Mal, so lange, bis der Block fast trocken ist.
Dann raspelt man ihn mit einer groben Kartoffelreibe und brät alles in Olivenöl, wahlweise zusammen mit ein paar geraffelten Karotten, gut an. Gewürzt wird mit Salz, Sojasauce oder ein bisschen Miso-Paste. Ganz gut wird es, wenn man noch ein paar gekochte Reisnudeln dazugibt und am Schluss etwas Limettensaft darüber träufelt.
Panieren funktioniert auch mit wenig Öl
Der zweite Tipp funktioniert eigentlich mit jedem Lebensmittel. Er heisst: panieren! Dazu entfeuchtet man den Tofu wieder, schneidet ihn in längliche Streifen von etwa 5 Millimeter Dicke. Dann gibt man etwas Salz darüber, wendet sie in Mehl, Ei und Paniermehl und brät sie in Olivenöl an. Frittieren muss man sie nicht. Dazu gibt’s saisonales Gemüse – en Guete!