So spart man beim Fleischfondue Kalorien

Aeschbacher-Diät Lektion 247. Muss man beim Abnehmen über die Festtage auf das traditionelle Fleischfondue verzichten? Auf keinen Fall, wenn man die paar wichtigsten Tricks kennt.

Fondue Chinoise

Ein Fleischfondue gehört zu den beliebtesten Gerichten der Schweizerinnen und Schweizer zu Weihnachten und Silvester. Doch die kleinen Häppchen sind Dickmacher, vor allem in der klassischen Version mit heissem Öl. Die Zutaten saugen das Fett regelrecht auf. So verdrückt man ganz schnell um die 1000 Kalorien, und das mit einer einzigen Mahlzeit.

Bouillon statt Öl

Auf ein köstliches Fleischfondue in geselliger Runde muss niemand verzichten. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Kalorien zu sparen. Ein Rat, den man oft liest: Das Fleisch nach dem Brutzeln auf Küchenpapier abtropfen lassen. Wirklich viel Kalorien lassen sich so kaum einsparen. Zudem mutet das auf einem festlich gedeckten Tisch doch eher seltsam an. Am smartesten ist ein Fleischfondue, wenn man das Öl weglässt und stattdessen Fleisch-, Gemüse- oder Geflügelbouillon verwendet.

Ins Gewicht – und zwar wörtlich – fallen auch die Zutaten, vor allem die Saucen. Bei den Dips heisst es: Hände weg von Fertigsaucen, sondern selber machen. Anstatt Mayonnaise Joghurt oder Magerquark verwenden. Auf Brot jeglicher Art, Kartoffelchips und andere Kohlenhydrate komplett verzichten, stattdessen reichlich Gemüse, Salate und sogar Obst auftischen.

So geht’s:

  • Ein Fleischfondue ist ein wunderbarer Anlass für Geselligkeit mit Familie und Freunden. Das heisst aber noch lange nicht, dass man sich mit Kalorien überladen muss. Es geht auch schlank, ohne dass der Genuss darunter leidet.
  • Am meisten bringt es wohl, anstatt Öl eine fettfreie Bouillon zu verwenden. Das hat zudem den Vorteil, im Anschluss noch ein feines, schmackhaftes Süppli geniessen zu können.
  • Machen Sie Fleisch zu dem, was es sein sollte, nämlich zur Beilage. Und tauchen Sie abwechslungsweise Gemüse statt Fleisch in die Bouillon. Immer nur Fleisch ist ja auch langweilig.
  • Geeignet sind Broccoli-Röschen, Paprikawürfel oder auch Champignons. Fein schmecken auch Zwiebel- und Zucchinistücke.
  • Kalorienmässig stark ins Gewicht fallen die gewöhnlich sehr fettreichen Saucen, besonders, wenn man sie fertig kauft. Hier heisst es: Saucen selber machen und Rahm und Mayonnaise durch Joghurt und Magerquark ersetzen. Oder tischen Sie tolle Saucen auf Basis von Gemüse- und Fruchtpürees auf.
  • Verzichten Sie komplett auf kohlenhydrathaltige Beilagen wie Brot, Reis oder Kartoffelchips. Sie liefern massenhaft schnell verdauliche Kalorien und jagen den Insulin-Spiegel in die Höhe, die beste Voraussetzung, dass alle Kalorien gleich ins Fettgewebe wandern.
  • Servieren Sie stattdessen Gemüse wie Cherry-Tomaten, Gurken, Peperoni, Salate und warum nicht auch Obst in allen Farben – ohne fettige Saucen, versteht sich.
  • Auch Essigkonserven wie Gurken, Maiskölbchen, Silberzwiebeln etc. helfen, für eine gute Sättigung zu sorgen.

Fazit:

Überlegen Sie sich vor dem nächsten Fleischfondue, ob es die 1000 Kalorien wert ist, und ob Sie wirklich jedes Mal fast der Schlag treffen muss, wenn Sie nach den Festtagen auf die Waage stehen. Mit ein paar Tricks lässt sich der Kaloriengehalt eines Fleischfondues nämlich gut und gerne um die Hälfte reduzieren.

Unser Tipp:

Der Bestseller „Die Aeschbacher-Diät“ Band 1 und Band 2 können Sie jetzt in unserem Shop kaufen. Das sind 400 Seiten zum Thema Abnehmen, mit 100 Lektionen und 10 Erfolgsgeschichten. 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 13.12.2018. Setzte ein Lesezeichen permalink.

Kommentare sind geschlossen.