Soll man Haferflocken einweichen?

Haferflocken Hafer Flocken von oben Holzbrett Bild: AdobeStock, Urheber: Markus Mainka

Haferflocken sind das Standardzmorgen. Aus gutem Grund: Sie liefern pflanzliches Eiweiss, Ballast- und Mineralstoffe. Zudem sättigen sie. Bei den meisten kommen sie pur ins Müesli. Was aber, wenn man sie einweicht? Macht das einen Unterschied? Ja!

Weniger Blähungen

Eingeweichte Haferflocken werden weicher und damit für viele leichter verdaulich. Dieser Effekt ähnelt dem von gekochtem Hafer und kann bei sensiblen Personen Blähungen und Unwohlsein mindern. 

Mehr Sättigung

Beim Einweichen nehmen Haferflocken Flüssigkeit auf und quellen auf. Das vergrössert ihr Volumen. Hafer enthält zudem Beta-Glucane. Diese löslichen Ballaststoffe binden Wasser und sorgen ohnehin für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Studien deuten darauf hin, dass eingeweichte Flocken die Blutzuckerreaktion zusätzlich abflachen können. Das hilft auch, Heisshunger vorzubeugen.

Mehr Mineralstoffe

Ein weiterer Punkt ist die Nährstoffaufnahme. Hafer enthält Phytinsäure. Diese Substanz kann Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Zink binden und ihre Aufnahme im Darm hemmen. Studien zeigen, dass Einweichen den Phytinsäuregehalt leicht senkt. So kann der Körper die gebundenen Mineralstoffe besser verwerten.

Weniger Morgenstress

Das Beste am Ganzen: es braucht fast keinen Aufwand. Einfach Haferflocken am Vorabend mit Milch oder Wasser mischen, im Kühlschrank über Nacht stehen lassen und schon hat man ein leckeres und bekömmliches Frühstück. Funktioniert übrigens auch mit dem Spezialmüesli von Doktor Stutz. Mehr Rezeptideen gibt es hier.