Sterberisiko halbiert

Bild: AdobeStock, Urheber: Uwe

Frauen, die sich im mittleren Lebensalter konsequent an empfohlene Aktivitätsrichtlinien halten, können ihr allgemeines Sterberisiko um bis zu 50 Prozent senken.

Das Forschungsteam um Binh Nguyen von der Universität Sydney untersuchte den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und langfristiger Gesundheit bei Frauen. Die Ergebnisse, veröffentlicht im Fachjournal PLOS Medicine, zeigen deutlich, dass kontinuierliche Bewegung einen erheblichen Einfluss auf die Lebenserwartung hat. Besonders entscheidend ist dabei nicht nur kurzfristige Aktivität, sondern das langfristige Einhalten eines aktiven Lebensstils.

Ausdauertraining und kräftigende Übungen

Die Studie unterstreicht die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation, die zu regelmässiger körperlicher Bewegung rät. Dazu zählen beispielsweise moderates Ausdauertraining wie zügiges Gehen oder Radfahren sowie kräftigende Übungen. Frauen, die diese Vorgaben über Jahre hinweg umsetzen, profitieren laut den Forschenden von einem deutlich reduzierten Risiko für vorzeitige Todesfälle.

Die Erkenntnisse liefern einen wichtigen Impuls für Prävention und Gesundheitsförderung. Statt kurzfristiger Fitnessphasen scheint vor allem Beständigkeit der Schlüssel zu sein. Entsprechend plädieren die Wissenschaftler dafür, Frauen gezielt zu motivieren und Rahmenbedingungen zu schaffen, die regelmässige Bewegung im Alltag erleichtern.