Stiftung Warentest prüft FFP2-Masken

Selbst die besten Masken schützen nur dann vor Coronaviren, wenn sie dicht am Gesicht sitzen. Der Testsieger und worauf Sie achten sollten.

FFP2 Bild AdobeStock Urheber Pixelbox
Bild: AdobeStock, Urheber: Pixelbox

FFP2-Masken liegen im Trend seit klar ist, dass einfache Hygiene- und Stoffmasken für den Träger selbst nur sehr beschränkt wirksam sind. Doch wie gut schützen die teureren Masken wirklich? Die Stiftung Warentest hat das nun untersucht und kommt zum Ergebnis, dass die meisten FFP2-Masken dem Träger gar nicht passen. Ein gut filterndes Modell nütze wenig, wenn es nicht dicht am Gesicht anliegt. An deren Filterleistung liegt es jedenfalls nicht. Sie hielten 99 Prozent der Aerosolpartikel zurück.

Entscheidend ist, dass die Maske überall sitzt, vor allem an den Rändern an Wangen und Kinn. Das lässt sich leicht überprüfen. Wenn sich der Stoff beim Einatmen an den Mund heranzieht und beim Ausatmen aufbläht, kann man davon ausgehen, dass die meiste Luft durch die Maske strömt und nicht an ihr vorbei. Brillenträger, die nach dem Aufsetzen nichts mehr sehen, sollten auf einen besseren Sitz ihrer Maske achten und gegebenenfalls den Nasenbügel mehr andrücken. Sonst die Maske nur an den Bändern anfassen.

Am empfehlenswertesten ist laut Stiftung Warentest das Produkt der US-Firma 3M. „Sie sitzt gut, ist dicht und ermöglicht komfortables Atmen“ und erfülle damit als einzige ohne Einschränkung die wichtigsten Testkriterien, heisst es in einer Mitteilung der Stiftung.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 15.04.2021.

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