Süss macht dick

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Dicke Post von Gesundheitsförderung Schweiz: Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen zuckerhaltigen Getränken und Übergewicht. Die Gründe für Übergewicht und Adipositas in der Bevölkerung sind sehr vielschichtig. Bisher wurde vermutet, dass neben wenig Bewegung vor allem eine unausgewogene Ernährung und Süssgetränke zu den wichtigsten Ursachen gehören. Der aktuelle Bericht von Gesundheitsförderung Schweiz bestätigt: Es besteht ein eindeutiger und nachweisbarer Zusammenhang zwischen dem Konsum von zuckerhaltigen Getränken und Übergewicht.

Um den effektiven Konsum von Süssgetränken und Wasser zu beziffern, wurden Agrarstatistiken, Haushaltsbudgeterhebungen und repräsentative Studien der vergangenen 20 Jahre untersucht. Der Absatz von Limonaden, Eistee, Energydrinks, Fruchtsäften und Sirup erreichte im Jahr 2010 eine Menge von schätzungsweise 126 Litern pro Person. Der Absatz von Mineralwasser betrug im selben Jahr 113 Liter. Rückblickend auf die vergangenen 20 Jahre ist eine stetige Absatzsteigerung von Süssgetränken, wie auch von Mineralwasser zu beobachten.

Eine weitere Studie bei Kindern und Jugendlichen zeigt, dass 15-Jährige mehr Softdrinks zu sich nehmen als jüngere Kinder. Auch trinken männliche Jugendliche mehr Softdrinks als weibliche. 25 bis 33 Prozent aller Jugendlichen konsumieren täglich mindestens einen Softdrink. Die Menge pro Person hängt dabei von Alter und Geschlecht der Kinder und Jugendlichen ab. So zeigt sich, dass die männlichen 15- bis 17-Jährigen in dieser Gruppe durchschnittlich am meisten Softdrinks trinken.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 26.09.2013.

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