Tanzen gegen die Corona-Angst

Fällt Ihnen bald die Decke auf den Kopf? Macht Ihnen die Isolation zu schaffen? Dann tanzen Sie sich den Kummer von der Seele und die Schwere vom Leib. 

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Bild: AdobeStock, Urheber: New Africa

Bewegung ist das effektivste Mittel gegen schwere Gedanken, schwere Glieder und gegen Schmerzen, gleichgültig, woher sie kommen, ob vom langen Sitzen oder der Ungewissheit, was die nächsten Wochen bringen.

Bitte greifen Sie nicht zu Beruhigungs- und Schlafmitteln. Ihre Wirkung ist verheerend, da sie schon nach kurzer Zeit abhängig machen und zu Dosissteigerungen verleiten können. Oftmals haben sie auch eine paradoxe Wirkung mit Verwirrtheitszuständen und Bewusstseinseinschränkungen. Bei älteren Menschen erhöhen sie die Sturzgefahr, besonders in Kombination mit blutdrucksenkenden und wasserausscheidenden Medikamenten und Alkohol.

Tanzen wirkt stimmungsaufhellend

Versuchen Sie es lieber mit Tanzen. Es löst Verspannungen der Muskeln, Blockaden der kleinen Wirbelgelenke, baut die Muskulatur auf, schult das Gleichgewicht und die Koordination und wirkt so prophylaktisch gegen Stürze und verbrennt erst noch Kalorien. Zudem baut Tanzen Stress ab, wirkt angstlösend und stimmungsaufhellend und fördert erst noch einen gesunden Schlaf.

Erlaubt ist, was Spass macht

Jeder Tanzstil ist erlaubt, der Spass macht. Am besten eignen sich jedoch sanfte Tanzarten ohne ruckartige Bewegungen von Kopf und Rumpf. Sehr empfehlenswert sind orientalische Bauchtänze, bei denen speziell die Bauchmuskulatur gestärkt wird, was den Rücken entlastet. Zu den Tanzstilen mit fliessenden Bewegungen gehört auch der klassische Paartanz. Oder Sie drehen einfach zu Hause die Musik auf und tanzen allein durch die Wohnung.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 26.03.2020.

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