Die Gehirne von professionellen Tangotänzerinnen und -tänzern sind im Schnitt 7 Jahre jünger als diejenigen von Personen, die vergleichbar alt und aktiv, aber nicht kreativ sind. Das gilt auch fürs Musizieren. Je länger die Probandinnen und Probanden die jeweilige schöpferische Tätigkeit ausübten, desto stärker der positive Effekt auf die Vernetzung des Gehirns.
Offenbar hält Tanzen das Gehirn besonders jung. Bei den professionellen Kunstmalerinnen und -malern lag der durchschnittliche Vorsprung bei minus 6,2 Jahren. Bei Musizierenden betrug die Differenz 5,4 Jahre. Sehr geübte Videospieler stellten ihre Hirnalterung noch um 4,1 Jahre zurück.
Die geübten Personen hatten mehr Rhythmusgefühl, eine bessere motorische Kontrolle und Koordinationsfähigkeit, berichtet das Ärzteblatt.