Tatort Fitnessstudio – was Sie tun und lassen sollten

Weniger stöhnen, nicht gaffen und ordentlich schwitzen. Das sind die wichtigsten Verhaltensregeln fürs Training.

Fitness Studio Bild AdobeStock Urheber diy13
Bild: AdobeStock, Urheber: diy13

Telefonieren und laute Musik hören

Das ist genauso frech, wie wenn man im Restaurant einen Anruf abnimmt. Häufig ist das Telefonieren sowieso verboten. Wenn es jemand trotzdem tut, kann man ungeniert die zuständige Person im Studio informieren. Dasselbe gilt für Leute, die schallundichte Kopfhörer verwenden und die Lautstärke auf Stufe Gehörschaden stellen.

Angemessene Kleidung tragen

Der Grat zwischen Funktionalität und Ästhetik ist schmal. Einerseits sollte die Kleidung Bewegungsfreiheit garantieren und aus hygienischen Gründen ausreichend Haut abdecken. Andererseits sollte man tragen, was einem gefällt, denn das Fitnessstudio ist ein Ort des Selbstbewusstseins. Empfehlenswert sind hochwertige Trainerhosen oder Leggings in natürlichen, erdigen Tönen und ein schlichtes, schwarzes T-Shirt.

Stöhnen und Gewichte fallen lassen

Sofern man nicht in einer abgewetzten Muckibude gewaltige Lasten stemmt, geht es auch lautlos. Das Stöhnen im Fitness hat denselben Effekt wie das Ächzen beim Tennis. Es irritiert die Mitmenschen und bringt sie aus ihrem Rhythmus. Und wer so schwer lupft, dass er das Gewicht am Schluss fallen lassen muss, trainiert sowieso falsch.

Hanteln aufräumen

Umherliegende Gewichte sind mühsam und gefährlich, weil andere darüber stolpern könnten. Deshalb sollte man sie an die richtige Stelle im Ständer versorgen. Das gilt auch für Hantelscheiben beim Bankdrücken. Sonst entsteht der Eindruck, dass die Bank noch gebraucht wird.

Geräte blockieren

Den Trick mit dem Handtuch kennen manche wohl aus dem Strandurlaub. Sie besetzen eines oder mehrere Geräte, während sie ein anderes nutzen. Auch nervig sind jene, die nach jeder Übung sitzen bleiben und minutenlang am Handy spielen.

Neue Bekanntschaften machen

Jemanden anzusprechen, ist in Ordnung, solange man bedenkt, dass manche ihre Ruhe möchten. Am besten stellt man zwischen den Übungen eine zweckmässige Frage, zum Beispiel ob die Person eine Hantel noch braucht. Die Antwort, anschliessender Augenkontakt und die Körpersprache sind alles Signale, welche in die eine oder andere Richtung weisen.

Leute anstarren

Wir haben einen sechsten Sinn für Blicke, besonders im öffentlichen Raum. Auch wenn der Winkel noch so spitz ist, merken Menschen, wenn sie angestarrt werden. Es verunsichert stark und kann sogar bedrohlich wirken. Deshalb sollte man es lassen, selbst wenn man denkt, dass es die andere Person nicht ahnt.

Geräte abwischen und Handtuch verwenden

Im Fitness wird geschwitzt, deshalb ist ein Handtuch zum Anlehnen oder Draufsitzen Pflicht. Die meisten Studios stellen Papierhandtücher und Putzmittel zur Verfügung, um die Geräte danach abzuwischen. Noch besser ist, die Maschinen auch vor der Benutzung zu reinigen, denn sie sind ein Hort für Keime.

Das Schutzkonzept ignorieren

Halten Sie sich an das gültige Schutzkonzept. Tragen Sie Ihre Schutzmaske korrekt. Desinfizieren Sie die Handgriffe der Geräte nach der Übung.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 06.01.2022.

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