Viel Ballaststoffe – langes Leben

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Die Wissenschaftler unterzogen im Auftrag der WHO 185 prospektive Untersuchungen und 58 klinische Studien einer Metaanalyse. Insgesamt gingen die Daten von mehr als 4600 gesunden Erwachsenen in die Analyse ein.

Das Ergebnis: Menschen mit der höchsten Ballaststoffaufnahme hatten im Vergleich zu Personen mit dem geringsten Verzehr ein um 15 Prozent kleineres Sterberisiko. Die Wahrscheinlichkeit, an einer koronaren Herzkrankheit oder einem Schlaganfall zu versterben, sank um 31 beziehungsweise 20 Prozent. Auch bezüglich des Risikos, an einem Herz- oder Gefäßleiden, Typ-2-Diabetes oder Darmkrebs zu erkranken, sowie hinsichtlich des Körpergewichts, des Blutdrucks und des Cholesterinspiegels bot eine ballaststoffreiche Ernährung signifikante Vorteile.

Die Forscher beobachteten die deutlichste Risikoabnahme bei einer täglichen Ballaststoffaufnahme von 25 bis 29 Gramm. Sie gehen davon aus, dass bei einer noch höheren Zufuhr die Schutzwirkung weiter zunimmt. Ähnliche gesundheitsfördernde Effekte beobachteten die Wissenschaftler auch bezüglich des Vollkornanteils der Nahrung, wogegen der glykämische Index offenbar keinen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit hatte.