Warum ist Gemüse so gesund und hilft beim Abnehmen?

Gemüse Bild AdobeStock Urheber J. Mühlbauer Bild: AdobeStock, Urheber: J. Mühlbauer

Ein halbes Kilo Gemüse pro Tag. Mindestens. Das ist eines der sichersten Rezepte, um bleibend abzunehmen und das Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und sogar Krebs zu senken. Eine Ernährungsumstellung mit einem dauerhaft hohen Gemüseanteil ist die gesündeste und langfristig wirksamste Methode, um ohne Jo-Jo-Effekt das Gewicht zu reduzieren und zu halten. Hier können Sie aus dem Vollen schöpfen und Gemüsesorten wählen, die Ihrem Geschmack entsprechen. Je bunter, desto besser. Gemüse ist wasserreich und kalorienarm und enthält jede Menge Nahrungsfasern sowie Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, welche die Gesundheit erhalten und Krankheiten vorbeugen.

Doppelte Portionen

Strukturieren Sie Ihre Mahlzeiten um und erhöhen Sie den Gemüseanteil. Waren bis anhin Gemüse und Salat neben Kartoffeln, Teigwaren, Reis und Fleisch nur eine Beilage, nehmen Sie von jetzt an die doppelten Portionen und sparen stattdessen vor allem bei den kohlenhydratreichen Speisen. Die Pluspunkte sind klar. Lange Sättigung, konstanter Blutzuckerspiegel, effiziente Fettverbrennung, keine Heisshungerattacken, ausgeglichene Stimmung, bessere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Prinzipiell ist jedes Gemüse zum Abnehmen geeignet. Besonders gut sind alle wasserreichen Sorten. Sie bringen viel Volumen mit und sind sehr kalorienarm. Achten Sie auf eine fettarme Zubereitung. Die meisten Vitamine und Mineralstoffe befinden sich direkt unter der Schale. Deshalb das Gemüse gründlich waschen und mit der Schale essen.

 

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Abnehmen mit dem Müesli

Andrea Imholz kann sich beim Essen alles erlauben und hat trotzdem 25 Kilo abgenommen. Ihr grösstes Geheimnis: Ein fantastisches Frühstück mit dem Spezial-Müesli von Dr. Stutz.

Andrea Imholz abnehmen mit Müesli

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Geheimtipp Rosenkohl

Speziell zu empfehlen ist im Winter der Rosenkohl. Seine Bitterstoffe wirken appetithemmend. Er hat kaum Kalorien, nur gerade 40 Kilokalorien pro 100 Gramm, jedoch jede Menge wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, Nahrungsfasern und sogar noch eine beachtliche Portion Eiweiss. Das und sein hoher Gehalt an Vitamin C, Eisen sowie Folsäure machen den Rosenkohl definitiv zum ultimativen Gemüse für gesundheits- und schlankheitsbewusste Menschen.

Umso erstaunlicher, dass das Wintergemüse, das die in der kalten Jahreszeit so dringend benötigten Vitamine und Mineralstoffe liefert, in der Schweiz nur selten auf den Tisch kommt. Pro Jahr und Person sind es gerade einmal ein paar wenige Hundert Gramm. Vielleicht liegt das am bitteren, herben Geschmack, für den die Senfölglycoside verantwortlich sind. Das darf jedoch kein Grund sein, den Rosenkohl aus der Küche zu verbannen.  Zum einen sollte man das Gemüse erst nach dem ersten Frost ernten. Dann wird Stärke vermehrt in Zucker umgewandelt, was einen milderen, etwas süsslicheren Geschmack gibt. Zweitens lässt sich Rosenkohl so zubereiten, dass er nicht bitter schmeckt. Wichtig: Nicht so lange kochen, bis die Röschen zerfallen. Auch eine leicht süssliche Note kann helfen, den Rosenkohl beliebter zu machen, sei es mit Cranberries, Orangen oder Orangensaft.