Ein feines Porridge macht man mit Milch oder Wasser. Punkt. Das denken viele. Wer jedoch über den Müeslischalenrand hinausschaut, sollte es einmal mit Kefir versuchen. Das fermentierte Milchgetränk verleiht dem Porridge eine angenehme Frische und macht es besonders cremig.
Ballaststoffe und Eiweiss
Die Kombi hat aber noch mehr zu bieten als nur Geschmack. Porridge liefert Beta-Glucane, Ballaststoffe, die lange satt halten und den Cholesterinspiegel senken. Kefir enthält Eiweiss, Kalzium, B-Vitamine und lebende Milchsäurebakterien.
Auch die Wissenschaft interessiert sich für Kefir. Für eine türkische Studie tranken Menschen mit metabolischem Syndrom während zwölf Wochen regelmässig Kefir. Die Forschenden beobachteten Veränderungen der Darmflora sowie Verbesserungen bei verschiedenen Stoffwechselwerten. Verantwortlich dafür dürften unter anderem die im Kefir enthaltenen Mikroorganismen sein.
Am Abend vorbereiten, am Morgen geniessen
Am einfachsten wird das Sommerfrühstück vorbereitet, indem das Porridge am Abend mit Kefir vermischt und über Nacht im Kühlschrank quellen gelassen wird. Besonders gut passen jetzt im Sommer Himbeeren, Heidelbeeren oder Erdbeeren dazu. Sie bringen natürliche Süsse ins Frühstück und liefern gleichzeitig Ballaststoffe.
Wer es exotischer mag, wählt Kiwi oder Banane. Die Kiwi sorgt für noch mehr Frische und liefert reichlich Vitamin C. Bananen machen das Porridge cremig. Auch Pfirsiche, Aprikosen oder Nektarinen passen hervorragend zur leichten Säure des Kefirs. So entsteht jeden Morgen eine neue Kombination, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch lange satt hält.