Was ist dran am Kakao-Hype?

Cocoa beans with cocoa pod isolated on white background. Clipping path. Bild: AdobeStock, Urheber: Paitoon

Ob Zeremonien oder exquisite Krea­tio­nen: Im Moment scheinen alle im Kakaofieber zu sein. Dabei ist die Bohne seit Jahrtausenden Teil kultureller und medizinischer Traditionen. Bereits die Maya und Azteken Mittelamerikas verehrten Kakao als heilige Pflanze. Sie nutzten ihn nicht nur als zeremonielles Getränk, sondern auch zu therapeutischen Zwecken. Aus gutem Grund.

Für elastische Gefässe

In der Bohne stecken nämlich Kakaoflavanole. Sie sind seit Jahren Gegenstand medizinischer Forschung, weil sie Blutgefässe entspannen und erweitern. Man hat herausgefunden, dass Kakaoflavanole am Endothel wirken, also der innersten Zellschicht der Blutgefässe. Diese spielt eine Schlüsselrolle bei der Gefässelastizität. Wird diese Elastizität eingeschränkt, steigt der Blutdruck, das Herz wird stärker belastet, und langfristig erhöht sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat deshalb bestätigt, dass 200 mg Kakaoflavanole pro Tag dazu beitragen, die Gefässe geschmeidig zu halten. Darüber hinaus sind Flavanole eine pflanzliche Alter­na­tive zu Omega-3-Fettsäuren. Beide Sub­stanzen wirken entzündungshemmend, unterstützen den Stoffwechsel, schützen die Gefässe und neutralisieren freie Radikale.

Schonende Verarbeitung

Ein wichtiger Punkt ist die Verarbeitung. Zwar enthalten rohe Kakaobohnen von Natur aus viele Flavanole, doch klassische Verfahren wie Fermenta­tion, Rösten oder Conchieren lassen den Gehalt deutlich sinken. Deshalb werden Methoden entwickelt, die den Erhalt dieser empfindlichen Stoffe ermöglichen. Ein Beispiel ist die Schweizer Firma Oro de Cacao, wo ein kalt-wässriges Extraktionsverfahren eingesetzt wird. Damit gelingt es, die Flavanole besonders schonend aus der Bohne zu lösen und so das Beste für uns Menschen aus ihr herauszuholen. 

Dieser hochwertige Kakaoextrakt EPI+ wird exklusiv in einem Nahrungsergänzungsmittel der Schweizer Firma Zeller AG eingesetzt. Die Traditionsfirma aus Romanshorn bietet mit PhytoCacao Cardio neu das innovative Nahrungsergänzungsmittel an. Der Extrakt ist besonders reich an bioaktiven Kakaoflavanolen. Diese helfen, die Elastizität der Blutgefässe zu erhalten, was zu einem normalen Blutfluss beiträgt.

Gesunde Gefässe für ein gesundes Herz

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Doch viele Risiken lassen sich frühzeitig beeinflussen. Gesunde Blutgefässe spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie ermöglichen eine gute Durchblutung und entlasten das Herz. Prävention ist deshalb entscheidend, nicht erst im Alter, sondern idealerweise bereits ab dem mittleren Lebensalter. Dabei gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Während Männer oft schon früher ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben können, holen Frauen nach den Wechseljahren deutlich auf, unter anderem durch den Wegfall des schützenden Effekts von Östrogen. Doch für alle Geschlechter gilt: Wer seine Gefässfunktion gezielt unterstützt, stärkt langfristig auch die Herzgesundheit.