Wenn die Atmung minutenlang aussetzt

A man snoring and sleeping in the bed while woman is annoyed of it. Bild: AdobeStock, Urheber: Dusan Petkovic

Schlechter Schlaf und ganz speziell das Schnarchen werden oft vorschnell auf falsche Schafgewohnheiten oder Stress zurückgeführt. Dabei spielen anatomische Ursachen im Bereich der oberen Atemwege häufig eine entscheidende Rolle. Sind diese verengt, wird der Atemfluss unterbrochen. Es kommt zu Aussetzern, die bis zu einer Minute oder noch länger dauern können. Werden die Symptome wie Müdigkeit am Tag oder Einschlafneigung nicht rechtzeitig erkannt oder unterschätzt, steigt das Risiko für Herzinfarkte markant. Schätzungen zufolge werden bis zu 90 Prozent der Betroffenen nicht diagnostiziert.

Ein weiteres Problem ist die Therapie. Die nächtliche Überdruckbeatmung gilt als Standard, wird aber von einem grossen Teil der Patienten nicht vertragen. Kommt dazu, dass die Beatmung die Schafapnoe nicht heilt.

Hier setzt Prof. Dr. Dr. Hermann F. Sailer, ein international tätiger Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg mit langjähriger Erfahrung an der Universitätsklinik Zürich sowie in seiner eigenen Klinik, an. Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe. 

Die Operation sorgt für eine dauerhafte Heilung

Im Zentrum seiner Arbeit steht ein chirurgischer Ansatz, den er selbst entwickelt hat: die sogenannte „Rotation Advancement“-Methode. Dabei werden Ober- und Unterkiefer operativ nach vorne verlagert, wodurch sich die oberen Atemwege dauerhaft erweitern. Ziel ist es, das nächtliche Kollabieren der Atemwege zu verhindern und so die Ursache der Schlafapnoe direkt zu beseitigen. 

Sailer und seine Klinik vertreten die Auffassung, dass diese Operation eine dauerhafte Heilung der Schlafapnoe ermöglichen kann. Entsprechend wird das Verfahren als kausale Therapie beschrieben, die im Gegensatz zu klassischen Behandlungen wie der Atemmaske nicht nur Symptome lindert, sondern die Erkrankung selbst behebt.

Entscheidend sind eine individuelle Abklärung und Indikationsstellung. Längst nicht jeder Schnarcher muss oder kann operiert werden. Macht man eine sorgfältige Auswahl, sind die Erfolgschancen ausgezeichnet.

Die SailerClinic auf Erfolgskurs

Wegen der steigenden Nachfrage nach Gesichtschirurgie eröffnete die SailerClinic am 13. April einen neuen Standort in Zürich-Stadelhofen. Dabei geht es hauptsächlich um schlafbezogene Atemstörungen wie der Schlafapnoe. Gleichzeitig wird das ärztliche Team gezielt erweitert.

Unter der Leitung von PD Dr. Dr. med. Martin Lanzer, Klinikleiter und Ärztlicher Leiter, hat sich die Klinik in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Dr. Lanzer war bereits zuvor mehrere Jahre an der SailerClinic tätig und führt diese nach dem Generationenwechsel von Prof. Dr. Hermann Sailer weiter. Neu zur Klinik stossen Dr. med. univ. Michael Brandstetter, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit Schwerpunkt in der Gesichtschirurgie, sowie PD Dr. med. Semra Uyulmaz, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Der neue Standort ergänzt den bestehenden Klinikstandort an der Heuelstrasse in Zürich und schafft zusätzliche Kapazitäten für spezialisierte Sprechstunden und ambulante chirurgische Eingriffe. Die SailerClinic verfolgt einen interdisziplinären Ansatz mit ursachenorientierten Behandlungskonzepten.

www.sailerclinic.com