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Der Trick mit den Minizielen

Aeschbacher-Diät Lektion 117. Wollen Sie wirklich abnehmen? Dann machen Sie sich genau das nicht zum Vorsatz, sondern setzen Sie sich ganz andere, möglichst kleine Ziele.

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Gehen Sie beim Abnehmen nicht mit dem Kopf durch die Wand und machen Sie ja nicht wie die meisten Menschen den Fehler, von einem auf den anderen Tag gleich alles umkrempeln zu wollen. Sonst müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie nur ein paar Tage durchhalten. Wenn Sie sich bisher ungesund ernährt haben, zwingen Sie sich nicht, plötzlich von morgens bis abends nur noch sogenannt Gesundes zu essen. Und wenn Sie bisher keinerlei Sport gemacht haben, schaffen Sie kaum auf Anhieb 10’000 Schritte im Tag. Der Gedanke, möglichst rasch zehn, zwanzig oder sogar dreissig Kilo abnehmen zu wollen, ist der Anfang vom Ende.

Kleine, überschaubare Ziele setzen

Der Körper trennt sich nur ungern, unregelmässig und oft unvorhersehbar von den überflüssigen Kilos. Manchmal geht es schnell, dann herrscht wieder wochenlang Stillstand. Das Ziel, jede Woche eine bestimmte Anzahl Kilo zu verlieren, ist deshalb kein guter Vorsatz. Setzen Sie sich stattdessen kleine Ziele, die Sie selber in der Hand haben. Ob Sie jeden Tag ein paar Tausend Schritte mehr machen als bisher, liegt allein in Ihrer Kompetenz. Und ob Sie zwei oder drei Mal am Tag essen, auch.

Je kleiner und überschaubarer die Ziele sind, die Sie sich stecken, desto besser klappt es. Setzen Sie sich maximal zwei kleine Ziele für eine Woche. In der zweiten Woche behalten Sie die beiden neuen Gewohnheiten bei. Funktioniert es, überlegen Sie sich das nächste kleine Ziel. Denken Sie daran: Jede neue Gewohnheit braucht Zeit, bis sie wirkt und bis sie in Fleisch und Blut übergegangen ist. Für die meisten Menschen genügt es, eine oder zwei Gewohnheiten zu ändern, um erfolgreich abzunehmen. Denn es sind die kleinen, täglichen Kalorienüberschüsse, die sich mit den Jahren addieren.

So geht’s:

  • Gewohnheiten, die sich über die Jahre eingeschlichen haben, kann man nicht über Nacht loswerden, auch das Übergewicht nicht.
  • Nehmen Sie sich am Anfang ja nicht zu viel vor. Setzen Sie für eine Woche mal nur ein kleines Ziel.
  • Setzen Sie sich nicht zum Ziel, in dieser Woche so und so viel abzunehmen. Nehmen Sie sich stattdessen vor, irgendetwas Kleines im Leben zu ändern.
  • Das kann beim Essen sein oder mit der Bewegung zu tun haben.
  • Formulieren Sie diese Miniziele möglichst konkret. Es reicht nicht, wenn Sie sich vornehmen: Ich esse von jetzt an weniger Süsses.
  • Je genauer Sie ein Ziel formulieren, desto besser. Zum Beispiel so: In der kommende Woche gibt es nur noch ein Glas Wein zum Essen und nicht mehr.
  • Oder zum Frühstück gibt es anstatt Brot mit Butter und Konfi Haferflocken und verschiedene Früchte etc.
  • Oder ab sofort schöpfe ich mir von den kohlenhydrathaltigen Speisen nur noch die Hälfte.
  • Oder ich fülle den Teller als erstes gleich zur Hälfte mit Gemüse.
  • Oder ab jetzt wird vor dem Fernseher nicht mehr gegessen.
  • Oder in der kommenden Woche mache ich nach jeder vollen Stunde drei Minuten auf dem Minitrampolin.
  • Ändern Sie nur Dinge, die Ihnen leicht fallen.
  • Hilfreich sind auch kleine Belohnungen. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, sich jeden Tag mit etwas zu belohnen, das nichts mit Essen zu tun hat.
  • Wenn Sie mit der Strategie der Miniziele Erfolg haben, können Sie sich auch grössere Ziele stecken.
  • Das kann die Teilnahme an einem Volkslauf sein oder eine Berg- oder Velotour mit dem Partner.

Fazit:

Wenn Sie nichts an Ihren liebgewordenen Gewohnheiten ändern und so weiterwursteln wollen wie bisher, müssen Sie sich nur vornehmen, in ein paar Wochen eine Traumfigur zu bekommen. Alle anderen, die es mit dem Abnehmen ernst meinen, fahren mit den Minizielen am besten.

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