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Der Zauber der Grapefruit

Aeschbacher-Diät Lektion 118. Grapefruits sind nicht nur Vitamin C-Bomben, sondern auch wunderbare Schlankmacher, wenn man sie geschickt in die Mahlzeiten einbaut.

Grapefruit

Die Grapefruit, eine Kreuzung aus der Orange und der Pampelmuse, gehört zu den gesündesten Früchten überhaupt. Auch zum Abnehmen ist sie sehr hilfreich, wenn auch nicht als allein selig machende Grapefruit-Diät, sondern als regelmässiger Bestandteil einer Mahlzeit. Immer wieder hört man die Bezeichnung Wundermittel. Eine halbe Grapefruit vor oder zu jedem Essen, und schon purzeln die Pfunde. Schaut man sich ihre Eigenschaften genauer an, dann hat es an dieser Bezeichnung tatsächlich etwas dran.

Allgemein bekannt ist der hohe Vitamin C-Gehalt. 100 Gramm decken den Tagesbedarf an Vitamin C bereits zu 60 Prozent ab. Wie andere Zitrusfrüchte haben auch Grapefruits nur sehr wenige Kalorien. 100 Gramm enthalten im Schnitt nur gerade 40 bis 50 Kilokalorien. Der geringe Kaloriengehalt ist vor allem auf den grossen Wasseranteil zurückzuführen. Daneben enthalten 100 Gramm Grapefruit noch 8 Gramm Zucker, ganz wenig Fett und verschiedene Vitamine und Mineralstoffe.

Rasches Sättigungsgefühl

Die Bitterstoffe, der hohe Wasser- und Ballaststoffanteil der Grapefruit machen sie nicht nur in allen Jahreszeiten zu einer sehr schmackhaften Erfrischung, sondern sorgen auch für ein rasch einsetzendes, ausgeprägtes Sättigungsgefühl, was das Abnehmen enorm erleichtert.

Auch auf den Blutzucker- und Cholesterin-Spiegel wirken sich Grapefruits vorteilhaft aus, vor allem aufgrund des hohen Ballaststoff-Gehaltes. So wird nicht nur das Cholesterin gesenkt, sondern auch ein schneller Anstieg des Blutzuckers vermieden, der bekanntlich zu Heisshungerattacken führt.

Vorsicht vor Wechselwirkung mit Medikamenten

Trotz all dieser positiven Eigenschaften ist beim Konsum von Grapefruits auch grosse Vorsicht geboten. Und zwar dann, wenn man bestimmte Medikamente einnehmen muss. Mit einer ganzen Reihe von wichtigen und verbreiteten Arzneimitteln kommt es nämlich zu teils schwerwiegenden Nebenwirkungen. Betroffen sind unter anderem Herzmedikamente, Blutdruck- und Cholesterinsenker, Asthmamittel, Krebsmedikamente, Potenzpillen – Achtung Dauererektion! – und diverse Psychopharmaka.

Voraussagen lassen sich die Wechselwirkungen kaum. Sie können verursacht werden von ganzen Früchten, aber auch vom Grapefruitsaft. Weil nicht sicher ist, welche Inhaltstoffe die Interaktionen auslösen, können keine Mengen genannt werden, die riskant sind. Bekannt ist einzig, dass bereits ein Glas Grapefruitsaft mit 2 dl eine klinisch relevante Wechselwirkung mit Medikamenten hervorrufen kann. Deshalb sollten Patienten, welche die betroffenen Medikamente einnehmen, Grapefruits vollkommen meiden. Die Interaktionen werden nicht vermieden, wenn nur auf die gleichzeitige Einnahme verzichtet wird, weil der Effekt der Grapefruit einen oder gar mehrere Tage anhalten kann.

So geht’s:

  • Der hohe Gehalt an Wasser, unverdaulichen Nahrungsfasern und Bitterstoffen macht die Grapefruit zu einem hervorragenden Verbündeten im Kampf gegen überflüssige Kilos.
  • Die Grapefruit nur als Saft zu trinken, ist viel zu schade. Essen Sie die ganze Frucht und bauen Sie diese regelmässig in Ihre Mahlzeiten ein.
  • Dabei gibt es klügere Möglichkeiten als eine Grapefruit zu halbieren und Zucker drauf zu streuen.
  • Eine Grapefruit zum Frühstück mit etwas Eiweisshaltigem und langsam verdaulichen Kohlenhydraten ist ein hervorragender Start in den Tag.
  • Herzhaften Fleisch- oder Fischgerichten verleiht die säuerliche Frucht einen exotischen Hauch.
  • Filetierte Stücke schmecken auch wunderbar in Salaten, und zwar nicht nur aus Obst.
  • Versuchen Sie mal einen Salat aus Poulet, Ei, Äpfeln und Grapefruit.
  • Zum Dessert eignen sich Grapefruits besonders gut im Zusammenspiel mit Orangen, Mandarinen, Äpfeln, Birnen und Trauben.
  • Wer es exotischer mag, kann auch Feigen, Datteln und diverse Nüsse dazu geben.
  • Ein wahres Geschmackserlebnis sind gegrillte Grapefruits.
  • Lesen Sie immer die Packungsbeilage, wenn Sie Medikamente einnehmen. Oder fragen Sie den Arzt oder Apotheker, bevor Sie Grapefruits oder ihren Saft konsumieren.

Fazit:

Grapefruits sind ein wunderschönes Beispiel dafür, wie man mit Früchten Hauptmahlzeiten so aufwerten kann, dass Sie nicht nur zum einzigartigen Geschmackserlebnis werden, sondern wunderbar sättigen, ohne uns mit Kalorien zu überladen. Trinken Sie nicht nur den Saft, sondern essen Sie wenn immer möglich die ganze Frucht.

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